Phuket (Thailand) Reiseblog
Mai 2017
Da wir für den Herbst eine 3-wöchige Rundreise durch Australien gebucht hatten, wollten wir im Mai eigentlich in Europa bleiben und haben nach einem schönen Hotel mit Pool in einer Stadt gesucht, um Sightseeing mit Entspannung zu verbinden. Irgendwie hat uns aber nichts so richtig überzeugt, also haben wir mal geschaut, wieviel Flüge und Hotels woanders kosten – und sind schnell auf Phuket aufmerksam geworden, denn es war super günstig, also haben wir nicht lange überlegt und uns trotz Regenzeit für Thailand entschieden.
Inhalt
Route
Highlights
Fortbewegung
Unterkunft
Verpflegung
Geld
Trinkgeld
Sprache
Sicherheit
Sehenswürdigkeiten/Ausflüge
Sonstige Besonderheiten
Reiseblog
Bewertung Reisetauglichkeit mit Baby oder Kind
Route
Wir haben die ganze Zeit über in einem Hotel in Kata gewohnt und haben von dort Ausflüge gemacht:
Tag 1: Anreise
Tag 2: Anreise & Pool
Tag 3: Kata Beach
Tag 4: Inselrundfahrt mit dem Roller
Tag 5: Pooltag
Tag 6: Koh Phi Phi
Tag 7: Pool & Kata Beach
Tag 8: James Bond Island
Tag 9: Inselrundfahrt mit dem Roller
Tag 10: Pool & Kata Beach
Tag 11: Abreise
Highlights
- Den Big Buddha und Wat Chalong bestaunen
- Die Affen am Monkey Hill besuchen
- Die Aussicht am Laem Promthep genießen
- Phukets tolle Strände entdecken
- Einen Bootsausflug zur James Bond Island machen
Fortbewegung
Auf Phuket kommt man am besten mit dem Roller von A nach B. Alternativ kann man auch Tuk-Tuk fahren oder organisierte Touren buchen.
Unterkunft
Wir waren im The Yama Hotel Phuket untergebracht. Das Hotel war super schön und modern, hatte einen tollen Poolbereich und es gab auch einen kostenlosen Shuttle zum Kata Beach.
Verpflegung
Auf der Insel gibt es einige gehobene Restaurant, v.a. in Hotels und sehr viele einfachere (Strand)restaurants oder Garküchen, bei denen es uns auch immer sehr gut geschmeckt hat. Außerdem gibt es häufig kleine Stände, an denen man Snacks bzw. Obst kaufen kann.
Geld
In Thailand bezahlt man mit Thailändischen Baht, Stand Januar 2021 entspricht 1 EUR ca. 36,5 THB.
Es gibt in den Touristenzentren einige ATMs. Kreditkartenzahlung ist manchmal möglich, aber mindestens für Garküchen und kleinere Einkäufe benötigt man Bargeld.
Trinkgeld
Generell ist Trinkgeld in Thailand eher unüblich, in einigen Urlaubsorten wurde diese westliche Gepflogenheit aber mittlerweile übernommen, d.h. in westlicher geprägten Restaurants wird teilweise schon eine Servicegebühr aufgeschlagen oder 5-10% Trinkgeld erwartet. In Garküchen oder auf Märkten ist Trinkgeld nicht üblich.
Sprache
Die Amtssprache in Thailand ist Thai, aber auch ohne die Sprache zu beherrschen, findet man sich in Thailand zurecht. In typischen Touristenorten gibt es häufig Schilder auf Englisch und zumindest ein paar englische Worte haben die meisten Menschen, die mit Touristen in Kontakt kommen, auch verinnerlicht.
Sicherheit
Auf Phuket haben wir uns jederzeit sicher gefühlt, generell gilt Thailand als sehr sicheres Reiseziel. Weitere aktuelle Informationen zur Sicherheit findet man auch auf der Homepage des Auswärtigen Amtes.
Sehenswürdigkeiten/Ausflüge
Wir haben alle Eintritte erst vor Ort bezahlt, die Ausflüge haben wir bei einem der zahlreichen Tourenschalter gebucht, die sich meist an den Strandpromenaden befinden.
Sonstige Besonderheiten
Beim Besichtigen von Tempeln werden die Schuhe ausgezogen und Arme und Knie sind zu bedecken, z.B. mit einem Sarong.
Reiseblog
Tag 1: Anreise
Wir sind von Frankfurt direkt nach Phuket geflogen.
Tag 2: Anreise
Den Flughafentransfer hatten wir schon vorab beim Hotel gebucht und wurden dann am Flughafen auch schon erwartet. Mit dem Minibus ging es zum Hotel, wo wir mit Welcome Drink und Obstkorb empfangen wurden – der Urlaub konnte starten!
Unseren ersten Tag haben wir am Hotelpool verbracht und sind abends ein bisschen durch Kata gelaufen und haben dort in einer Garküche zu Abend gegessen.
Tag 3: Kata Beach
Unser Hotel hatte mehrmals am Tag einen Shuttle zum Kata Beach. Am Morgen sind wir damit zum Strand gefahren und haben den Tag dann am tollen Sandstrand verbracht.
Zwischendurch sind wir mal durch die Straßen spaziert, in denen es einige Geschäfte, Tour Offices und Restaurants gab. Wir haben noch etwas gegessen und dann den Sonnenuntergang am Strand angeschaut bevor wir wieder zurück zum Hotel gefahren sind.
Tag 4: Inselrundfahrt mit dem Roller
Am Morgen haben wir im Hotel einen Roller gemietet und sind damit um die Insel gefahren.
Unser erster Stopp war beim Big Buddha, einer riesigen Buddha-Statue, die auf einem Berg thront. Schon die kurvige Fahrt auf den Berg ist ein Erlebnis, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Nicht nur der Buddha ist wirklich beeindruckend, daneben gibt es auch noch einige Altare und religiöse Statuen. Außerdem hat man von dem Berg eine tolle Aussicht über die Insel und das Meer.
Als nächstes sind wir zum Wat Chalong, einer wunderschönen Tempelanlage, gefahren. Sowohl von außen als auch von innen sind diese religiösen Gebäude wirklich beeindruckend. Die einzelnen Bauwerke sind zwar nicht sehr groß, aber dennoch wirklich sehenswert.
Nachdem wir die Tempel besichtigt hatten, sind wir weitergefahren zum Monkey Hill, einem Berg, auf dem Affen leben. Wir sind den Berg hochgefahren und irgendwann war schon die ganze Straße voller Affen, also haben wir den Roller abgestellt und sind ein Stück weitergelaufen. Es war ein Wachmann vor Ort, der die Tiere mit Nüssen gefüttert hat. Wir haben die Affen eine Weile beobachtet und dann ging es mit dem Roller wieder weiter.
Der nächste Stopp war Old Phuket, die Inselhauptstadt. Dort sind wir ein bisschen durch die Straßen mit den schönen bunten Häusern spaziert.
Danach sind wir zum Wat Khao Rang gefahren, dieser Tempel und die Buddha-Statue befinden sich von Bäumen umgeben auf einem Hügel, super schön!
Anschließend sind wir für einen kurzen Stopp zum Rawai Beach, wo einige Boote standen, und dann weiter zu Laem Promthep, dem südlichsten Punkt Phukets. Von dort hatten wir eine unglaublich schöne Aussicht auf das Meer und eine kleine Insel.
Auf dem Weg zum Nai Harn Beach sind wir auch am Wat Nai Harn, einem weiteren Tempel, vorbeigekommen. Später haben wir am Straßenrand auch Elefanten gesehen, die zu einer der Elefantentouren gehörten.
Als nächstes sind wir zum Karon Viewpoint gefahren, wo wir nochmal ein tolles Panorama hatten.
Unser letzter kurzer Stopp war am Kata Noi Beach, der auch super schön aussah.
Die Insel bietet sich super für eine Rollertour an und alle Stopps an diesem Tag waren wirklich toll!
Roller mieten: ca. 8 € pro Tag und für unsere Tour ca. 2 € Tanken (Stand Mai 2017)
Tag 5: Pooltag
Nach dem Ausflug haben wir mal einen Tag am Hotelpool verbracht. Am Abend waren wir noch kurz in Kata.
Tag 6: Koh Phi Phi
In einem Tour Office am Kata Beach hatten wir einen Bootsausflug nach Koh Phi Phi gebucht und wurden am Morgen mit dem Minibus abgeholt und zum Hafen gebracht. Von dort sind wir mit dem Boot losgefahren und haben nach einer Weile einen Schnorchelstopp eingelegt, bei dem wir ein paar schöne Fische sehen konnten.
Danach sind wir zur Pileh Lagoon gefahren, einem wunderschönen Ort, wo man von bewachsenen Felsinseln umgeben ist. Leider war das Wetter nicht so toll, trotzdem war der Anblick beeindruckend.
Dann ging es vorbei an der Viking Cave, einer Kalksteinhöhle, die man auch vom Wasser sehen konnte, und anschließend zur Monkey Bay. Dort sind wir ausgestiegen und haben die Affen am Strand besucht, super schön!
Als nächstes sind wir zur Tonsai Bay, der wohl bekanntesten Bucht auf Koh Phi Phi gefahren. Dort gab es Mittagessen und wir hatten Zeit zum Baden – leider hat es dann angefangen zu regnen, trotzdem war die Bucht wirklich toll. Zurück auf dem Boot sind wir nur ein paar Meter gefahren und haben dann noch einen Schnorchelstopp eingelegt, auch hier haben wir einige Fische und Korallen gesehen.
Zum Schluss sind wir noch für einen Badestopp auf die kleine Insel Koh Khai Nok gefahren, dort waren der Strand und das Wasser unglaublich schön und die Sonne hat sich doch auch nochmal kurz gezeigt.
Danach ging es zurück nach Phuket zum Hotel.
Bootsausflug nach Koh Phi Phi: ca. 38 € (Stand Mai 2017)
Obwohl wir kein tolles Wetter hatten, war der Ausflug wirklich schön und die Landschaft beeindruckend!
Tag 7: Pool & Kata Beach
Den Vormittag haben wir am Hotelpool verbracht, nachmittags sind wir dann nach Kata Beach gefahren.
Am Abend haben wir in Kata Beach gegessen, sind noch etwas durch die Straßen spaziert und dann mit dem Tuk-Tuk zurück zum Hotel gefahren.
Tag 8: James Bond Island
Ein weiterer Bootsausflug stand an, wieder wurden wir mit dem Minibus abgeholt und zum Hafen gebracht. Wir sind an Koh Panak vorbeigefahren und weiter bis zur Koh Hong, wo wir eine Kayak-Tour entlang der wunderschönen Felsformationen gemacht haben.
Danach sind wir zur James Bond Island (Khao Phing Kan) mit der Felsnadel Khao Ta-Pu gefahren. Die Insel ist wirklich traumhaft und wurde deshalb auch Drehort für einen James Bond-Film. Wir sind durch den Wald bis zum Strand spaziert, wo man die bekannte Felsnadel sieht. Auch sonst ist diese Insel landschaftlich wunderschön.
Der nächste Stopp war Koh Panyee, wo ein Dorf komplett auf Stelzen im Meer gebaut wurde. Dort haben wir zu Mittag gegessen und sind dann noch etwas über die Insel gelaufen, es gab sehr viele Restaurants und Souvenirläden.
Am Nachmittag sind wir zur Koh Naka gefahren, einer weiteren kleinen Insel mit perfektem Sandstrand. Dort haben wir einen Badestopp eingelegt bevor es wieder zurück nach Phuket ging.
Dieses Mal hatten wir mit dem Wetter mehr Glück und die kleinen Inseln waren alle super schön, es ist auch schon toll, einfach mit dem Boot durch die Phang Nga Bay zu fahren und das türkise Meer mit den vielen kleinen Inseln zu sehen.
Tag 9: Inselrundfahrt mit dem Roller
Wir haben nochmal einen Roller gemietet und sind am Morgen losgefahren, mussten allerdings nach einer Viertelstunde erstmal anhalten und uns unterstellen, weil es wie aus Eimern geschüttet hat. Als es nicht mehr ganz so schlimm war, sind wir weitergefahren zum Cape Panwa, von wo man eine tolle Aussicht hat – bei uns war sie etwas grau und wolkenverhangen.
Als nächstes sind wir zum Kao Khad View Tower, wo wir auch ein super Panorama hatten, das glücklicherweise auch nicht mehr ganz so grau war wie am vorherigen Stopp.
Anschließend sind wir zum Ao Sane Beach gefahren. Dieser Strand gilt als Geheimtipp, da er etwas schwierig zu erreichen ist, man muss durch das Nai Harn Resort fahren, um dorthin zu gelangen. Der Sand ist nicht ganz so fein und es liegen einige größere Steine im Wasser, Marcel hat der Strand nicht so gut gefallen, ich fand ihn wunderschön! Wir waren im Meer und haben uns eine Weile an den fast menschenleeren Strand gelegt. Später sind wir weitergefahren zum nahegelegenen Nai Harn Beach, der belebter war. Auch das war ein super schöner Strand, dieses Mal ohne Steine. Wir haben einige Zeit am Strand verbracht bis uns ein weiterer Regenschauer zum Unterstellen gezwungen hat.
Als der Regen wieder etwas nachgelassen hatte, sind wir nach Patong Beach gefahren und dort die bekannte Bangla Road mit den Bars und Nachtclubs entlanggelaufen, hier ist Phukets Partyzentrum – und der Grund für den teilweise schlechten Ruf der Insel. Dennoch wollten wir es uns mal anschauen, es hat uns tatsächlich etwas an den Ballermann erinnert.
Auf dem Rückweg sind wir noch am Karon Beach vorbeigefahren, der sehr schön aussah – allerdings war es uns schon zu spät für einen weiteren Badestopp.
Tag 10: Pool & Kata Beach
Unseren letzten Tag auf Phuket haben wir am Hotelpool und Kata Beach verbracht.
Durch die heftigen Regenfälle am Vortag lagen in Kata Beach noch überall Äste auf den Straßen, die im Laufe des Tages entfernt wurden.
Am Abend waren wir nochmal in Kata Beach essen und sind dann mit dem Tuk-Tuk zurück zum Hotel gefahren.
Tag 11: Abreise
Wir hatten bei einem Tour Office einen Sammeltransfer zum Flughafen gebucht und wurden am Morgen abgeholt. Vom Phuket Airport ging es wieder direkt zurück nach Frankfurt.
Fazit
Wir hatten eine tolle Zeit auf Phuket! Die Insel hat sehr viel mehr zu bieten als die Partymeile, es gibt tolle Strände, wunderschöne Tempel und die Landschaft ist traumhaft. Die Menschen waren super freundlich und das Essen sehr lecker. Auch für Bootsausflüge auf die umliegenden kleineren Inseln ist Phuket ein toller Ausgangspunkt.
Wir wussten, dass wir in der Regenzeit vermutlich keine 10 Tage Sonnenschein hätten und haben uns trotzdem für die Reise entschieden – und würden es nochmal genauso machen. Es regnet ja nicht ununterbrochen und da man sowieso nicht ununterbrochen in der Sonne liegen kann, ist es auch egal, wenn der Himmel bewölkt ist. Die Regenschauer sind meistens nur kurz und es bleibt trotzdem warm.
Wir waren begeistert von der Insel und würden es nochmal genauso machen.
Bewertung Reisetauglichkeit mit Baby oder Kind
Nach Phuket würden wir auf jeden Fall mit Baby oder Kind reisen. Wie so häufig an Fernreisezielen gibt es keine perfekte Baby-Infrastruktur – aber eine, die funktioniert, wenn man es möchte: Hochstühle findet man zwar nicht in allen Restaurants, aber sie sind doch recht verbreitet, ein Babybett bekommt man in der Regel auf Nachfrage im Hotel, das würden wir aber vorab klären. Wickeltische sind nicht wirklich üblich. Die meisten Wege sind nicht optimal für einen Kinderwagen, aber mit der Trage kommt man gut zurecht.
Warum wir trotzdem auch als Familie nach Thailand reisen würden? Die meisten Thailänder sind wahnsinnig kinderlieb, generell haben wir uns einfach sehr willkommen gefühlt – und das ist doch ein sehr wichtiger Punkt. Die Insel bietet für uns außerdem alles, was man für eine Reise mit Kind braucht: viele schöne Strände, kurze Wege, einige Sehenswürdigkeiten, die man auch mit den Kleinen gut besuchen kann, unzählige Restaurants und Stände mit frischem Obst. Generell sind die Infrastruktur und die medizinische Versorgung auf der größten Insel Thailands wirklich gut, was uns auch mit einem guten Bauchgefühl dorthin reisen lassen würde.
Kurzum: Phuket ist für uns ein perfektes Reiseziel mit Baby oder Kind.