Berchtesgadener Land & Salzburg Reiseblog

März 2024

Die Osterfeiertage standen vor der Tür, wir waren erst vor kurzem von unserem Babymoon in Georgia und Florida zurückgekehrt, aber dennoch hat es uns bei vier freien Tagen natürlich unter den Fingern gejuckt, etwas zu entdecken. Allerdings war ich schwanger und wollte auch etwas entspannen – und nach einiger Recherche haben wir ein Hotel in Bad Reichenhall gefunden, das uns gut gefallen hat, also wollten wir etwas Bayerns Süden erkunden und auch mal einen Ausflug ins nahe Salzburg unternehmen.

Inhalt

Route

Highlights

Fortbewegung

Unterkunft

Sehenswürdigkeiten/Ausflüge

Reiseblog

Bewertung Reisetauglichkeit mit Baby oder Kind

Route

Tag 1: Anreise mit Innersbachklamm

Tag 2: Salzburg

Tag 3: Königssee & Jenner

Tag 4: Bad Reichenhall & Rückreise

Highlights

  • Durch die wunderschöne Innersbachklamm spazieren
  • In Salzburg die tolle Altstadt erkunden
  • Die Aussicht auf den klaren Königssee genießen
  • Einen gemütlichen Spaziergang durch Bad Reichenhall machen

Fortbewegung

Alle Ziele auf dieser Reise sind mit dem Auto sehr gut erreichbar, allerdings ist im Berchtesgadener Land in der Kurtaxe/Gästekarte der ÖPNV kostenlos inkludiert. Sowohl nach Salzburg als auch zum Königssee gelangt man von Bad Reichenhall aus recht zügig und ohne Umsteigen mit dem Bus – das ist auch sehr praktisch, weil man sich dann keine Gedanken über die österreichische Maut machen muss.

Unterkunft

Wir waren im Ibis Styles Bad Reichenhall untergebracht – eigentlich sind Ibis-Hotels nun keine typischen Wellness-Oasen, aber dieses hatte einen kleinen Spa-Bereich – nicht optimal für einen reines Wellness-Wochenende, aber optimal, um sich mal ein paar Stunden zu entspannen. Außerdem waren die Zimmer schön und modern eingerichtet und das Frühstück war super. Die Lage direkt in der Fußgängerzone und nur einen kurzen Fußmarsch vom Bahnhof entfernt war auch toll.

Sehenswürdigkeiten/Ausflüge

Neben der kostenfreien ÖPNV-Nutzung erhält man mit der Gästekarte auch einige Rabatte für Sehenswürdigkeiten. Wir haben nichts vorab gebucht, sondern immer direkt an den Attraktionen bezahlt.

Reiseblog

Tag 1: Anreise mit Innersbachklamm

Am Karfreitag sind wir mit dem Auto in Richtung Süden gefahren – und standen natürlich auch einige Zeit im Stau. Allerdings sind wir am Nachmittag an unserem ersten Ziel angekommen, der Innersbachklamm. Wir wollten unbedingt eine Klamm besuchen, einige waren zu der Jahreszeit gesperrt, andere recht teuer und da es nur ein kurzer Zwischenstopp werden sollte, haben wir uns dann für diese kleinere Klamm entschieden.

Parken für Innersbachklamm: Parkplatz Reiterbrücke in Reith, Parken und Eintritt zur Klamm kostenlos (Stand April 2024)

Vom Parkplatz aus sind wir ungefähr 10 Minuten über einen flachen Weg bis zur Klamm gelaufen, direkt am Anfang hat uns ein kleiner Wasserfall erwartet. Über einen Holzsteg sind wir hineingegangen und dann durch die engen Felswände über dem kleinen Fluss spaziert – super schön! Am Ende des Stegs gab es noch einen Wanderweg, diesen sind wir allerdings nicht gelaufen, sondern umgekehrt und zurück zum Parkplatz gelaufen. Die Innersbachklamm ist wirklich nicht sehr groß, ein Besuch ist keine tagesfüllende Aktivität, für einen kurzen Stopp war es perfekt.

Anschließend sind wir nach Bad Reichenhall gefahren. Dort haben wir eingecheckt und dann noch einen Spaziergang durch die Stadt gemacht. Wir waren im wunderschön angelegten Königlichen Kurgarten und haben dort den Solebrunnen, das Gradierhaus und das Königliche Kurhaus gesehen. Danach sind wir durch den tollen Ortenaupark gelaufen und anschließend über die Ludwigstraße, die Einkaufsstraße, geschlendert, und den Mozart-Brunnen erspäht. Wir sind bis zur Alten Saline gegangen und haben dann den Rathausplatz angesteuert, wo sich neben dem Alten Rathaus, dem Neuen Rathaus und dem Wittelsbacherbrunnen auch einige Restaurants befinden. Dort haben wir uns gestärkt und sind anschließend vorbei am Angererbrunnen zurück zum Hotel spaziert. Bad Reichenhall hat uns wirklich positiv überrascht, es ist eine richtig schöne Kurstadt.

Tag 2: Salzburg

Am nächsten Morgen haben wir gefrühstückt und sind dann zum Bahnhof gelaufen, um von dort mit dem Bus nach Salzburg zu fahren. Dort sind wir in der Nähe des Schloss Mirabell ausgestiegen und haben erstmal das imposante Schloss und den barocken Mirabellgarten mit dem Pegasusbrunnen und dem Papagenabrunnen angeschaut, richtig schön. Vorbei an der Universität Mozarteum Salzburg sind wir dann in Richtung Salzach gelaufen und über den Marko-Feingold-Steg mit unzähligen Liebesschlössern in die Innenstadt gelangt. Dort sind wir durch die Einkaufsstraße Getreidegasse mit all ihren schönen kleinen Geschäften gelaufen und haben auch Mozarts Geburtshaus gesehen. Dort sind wir auf den Universitätsplatz abgebogen, wo ein Markt stattgefunden hat – und uns somit leider etwas die Sicht auf die wunderschöne Kollegienkirche versperrt hat. Nachdem wir uns etwas auf dem Markt umgeschaut hatten, sind wir auf die Getreidegasse zurückgekehrt und zum Rathausplatz gelaufen, wo das beeindruckende Alte Rathaus steht. Über die Judengasse sind wir anschließend zum Mozartplatz geschlendert, auf dem sich die Mozart-Statue befindet und an den das Salzburg Museum grenzt. Dort haben wir eine kurze Pause gemacht und den strahlenden Sonnenschein genossen – ein Traum. Später haben wir nach wenigen Schritten den Residenzplatz mit dem imposanten Residenzbrunnen und dem Dom zu Salzburg erreicht. Der Blick auf die beeindruckende Kathedrale ist vom Domplatz aus allerdings besser, außerdem sieht man dort auch die Mariensäule und die Residenz zu Salzburg. Ein kleines Stück weiter, auf dem Kapitelplatz haben wir noch die Goldene Kugel sowie die Kapitelschwemme gesehen – und weit oben über der Stadt die Festung Hohensalzburg. Zu dieser sind wir nicht mehr gefahren, stattdessen sind wir noch ein wenig durch die Straßen spaziert, haben Pferdekutschen an uns vorbeifahren sehen und sind dann am Nachmittag mit dem Bus zurück zum Hotel gefahren.

Nach ein paar entspannten Stunden im Spa-Bereich des Hotels sind wir abends nochmal durch Bad Reichenhall gelaufen und haben zu Abend gegessen.

Königssee
Salzburg
Jenner Berg

Tag 3: Königssee & Jenner

Nach dem Frühstück sind wir wieder zum Bahnhof gelaufen und von dort mit dem Bus gefahren, dieses Mal zum Königssee. Den wunderschönen See haben wir schon auf vielen Bildern gesehen – und waren im ersten Moment etwas enttäuscht, als wir angekommen sind und überhaupt kein Wasser gesehen haben, sondern nur Menschenmassen, die an den Verkaufsschaltern der Bootstouren anstanden. Somit mussten wir auch gar nicht lange überlegen, eine Bootsfahrt würden wir nicht machen. Stattdessen sind wir ein Stück um den See spaziert und schon nach wenigen Metern haben sich die Menschenmassen gelichtet und wir konnten einen Blick auf den türkis-grünen von schneebedeckten Bergen umringten See werfen, richtig schön. Das Wasser war total klar, aber sehr kalt. Ein Spaziergang um den See ist eine tolle Alternative, wer dennoch mit dem Boot fahren möchte, sollte genug Wartezeit einplanen oder die Tickets vorab online kaufen.

Wir sind nach einer Weile umgekehrt und zur Jennerbahn gelaufen. Damit sind wir auf den Jenner gefahren und haben das tolle Bergpanorama bewundert. Oben lag noch Schnee und wir haben uns etwas umgeschaut. Sehr viel zu tun gab es dort oben allerdings nicht – der Besuch der Zugspitze ein Jahr vorher hatte uns etwas besser gefallen, allerdings war auch der Jenner wirklich sehenswert.

Etwas früher als erwartet sind wir mit dem Bus zurück nach Bad Reichenhall gefahren – und hatten dort somit etwas mehr Zeit im Wellness-Bereich, auch gut. Am Abend waren wir nochmal am Rathausplatz essen.

Tag 4: Bad Reichenhall & Rückreise

An unserem letzten freien Tag sind wir nach dem Frühstück noch in die RupertusTherme Bad Reichenhall gegangen. Die Thermenlandschaft war wirklich toll und vor allem der Ausblick auf das Bergpanorama war traumhaft.

Eintritt Thermenlandschaft 3 Stunden: 26,00 € (Stand Januar 2026), Rabatt mit Gästekarte

Anschließend haben wir uns tiefenentspannt wieder auf den Heimweg gemacht.

Fazit

Wir hatten eine richtig tolle Zeit im Berchtesgadener Land und in Österreich und finden, dass diese Region immer eine Reise wert ist – und das eigentlich zu jeder Jahreszeit. Generell sind wir sehr gerne in Südbayern, dort gibt es einfach viele tolle Orte zu entdecken und oft lässt sich ein Aufenthalt auch mit etwas Wellness verbinden. Sowohl für kürzere (Wochenend)trips, als auch für längere Reisen ist Bayern eine gute Wahl, man kann auch mehrere Orte kombinieren, beispielsweise München, Tegernsee oder auch Innsbruck. Es war mit Sicherheit nicht unser letzter Ausflug in Deutschlands Süden.

Bewertung Reisetauglichkeit mit Baby oder Kind

Die Region lässt sich mit Baby oder Kind sehr gut erkunden. Alles, was wir gemacht haben, hätten wir auch mit Kind machen können. Gerade für die erste (Test)Reise ist Deutschland oder Österreich eine gute Wahl, denn die Infrastruktur ist quasi genauso wie zuhause und auch die Sprache ist gleich. Die Entfernungen vor Ort waren nicht allzu groß und die Ausflugsziele konnte man toll bei einem großen Spaziergang erkunden. Für uns ein No-Brainer auch mit Baby oder Kind.

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