Mallorca Reiseblog
Juli 2020
„Malle?“ – „Ballermann!“, jeder kennt diese Assoziation und genau deshalb war ich eigentlich nie ein großer Fan von Mallorca. Natürlich wusste ich, dass die Insel nicht nur aus dem Ballermann besteht, trotzdem sind vor meinem inneren Auge sofort besoffene, Schlager grölende Partyurlauber mit Sangria-Eimer aufgetaucht, wenn ich an die Insel gedacht habe. Im Corona-Jahr 2020 war ja genau das nicht zu erwarten, wir waren überzeugt davon, dass wir von Mallorca aus in jedem Fall wieder zurückkommen würden, wenn etwas wäre, und haben gehofft, dass sich die Insel aufgrund des geringeren Touristenaufkommens von seiner schönsten Seite zeigt. Also haben wir sehr kurzfristig eine Reise auf die Lieblingsinsel der Deutschen gebucht.
Inhalt
Route
Highlights
Fortbewegung
Unterkunft
Verpflegung
Geld
Trinkgeld
Sprache
Sicherheit
Sehenswürdigkeiten/Ausflüge
Sonstige Besonderheiten
Reiseblog
Bewertung Reisetauglichkeit mit Baby oder Kind
Route
Wir waren die ganze Zeit in einem Hotel untergebracht und haben von dort Tagesausflüge mit dem Mietwagen gemacht, den wir für die Dauer unseres Aufenthalts gebucht hatten.
Tag 1: Anreise & Cala Millor
Tag 2: Mallorcas Südosten
Tag 3: Pool, Portocristo und S‘Illot
Tag 4: Mallorcas Nordosten
Tag 5: Sa Coma und Palma de Mallorca
Tag 6: Es Trenc und S‘Illot
Tag 7: Cuevas del Drach, Pool und Cala Ratjada
Tag 8: Bootfahren in Port Adriano
Tag 9: Abreise
Highlights
- Das Steintor Es Pontas bestaunen
- In der wunderschönen Bucht Cala de Moro baden
- Den einzigartigen Ausblick vom Mirador Es Colomer genießen
- Durch die tollen Altstädte von Alcúdia und Palma de Mallorca schlendern
- Einem Konzert in den Cuevas del Drach lauschen
Fortbewegung
Wenn man etwas von der Insel sehen möchte, ist ein Mietwagen auf jeden Fall zu empfehlen. Wir haben überall an der Straße oder auf zentral gelegenen Parkplätzen kostenfrei oder sehr günstig parken können. Die einzelnen Orte kann man gut zu Fuß erkunden.
Unterkunft
Wir waren im Hotel MiM (Sa Coma) untergebracht und waren begeistert. Die Zimmer sind super schön und modern, es gibt ein Fitnessstudio und einen Wellnessbereich. Neben dem großen Pool kann man sich auch auf der Dachterrasse in einem kleineren Pool abkühlen. Das Frühstück war top, das Personal super freundlich. Parken konnte man an der Straße. Absolute Empfehlung!
Verpflegung
Auf Mallorca findet man sehr viele tolle Restaurants für jedes Budget, das Preisniveau liege je nach Lage manchmal etwas unter dem deutschen, manchmal höher.
Geld
Auf der Baleareninsel wird in Euro gezahlt, somit kann man schon mit Bargeld anreisen. Es gibt auch ausreichend ATMs und Kreditkartenzahlung ist häufig möglich.
Trinkgeld
Auf Mallorca ist ein Trinkgeld in Höhe von 5-10% im Restaurant angemessen.
Sprache
Auf Mallorca wird Katalanisch, Spanisch und Mallorqí (mallorquinischer Dialekt) gesprochen. Allerdings kommt man mit Deutsch auf der Insel wirklich gut zurecht, viele Einheimische haben sich zumindest die wichtigsten Worte angeeignet, um mit Touristen kommunizieren zu können.
Sicherheit
Mallorca gilt als sicheres Reiseziel, Wertsachen im Mietwagen liegen zu lassen ist aber dennoch keine gute Idee. Wir haben uns zu jedem Zeitpunkt sicher gefühlt. Immer aktuelle Informationen gibt es auch auf der Homepage des Auswärtigen Amtes.
Sehenswürdigkeiten/Ausflüge
Wir haben vorab online das Boot in Port Adriano gemietet und 2 Tage vorher online die Tickets für die Cuevas del Drach gekauft.
Sonstige Besonderheiten: Corona-Situation
Im Juli 2020 hat man für die Einreise nach Mallorca keinen negativen PCR-Test benötigt, lediglich ein gesundheitsbehördliches Formular musste vorab ausgefüllt werden. Während des Flugs und auf Mallorca in den Städten (nicht an Strandpromenaden und in der Natur) herrschte Maskenpflicht. Die Sicherheitsabstände konnten überall sehr gut eingehalten werden, wir haben nirgends größere Menschenansammlungen beobachtet. Die Restaurants waren sehr gut vorbereitet, die Speisekarte konnte man über einen QR-Code-Scan einsehen und überall war Desinfektionsmittel vorhanden.
Reiseblog
Tag 1: Anreise & Cala Millor
Mit einem der ersten Flüge des Tages sind wir von Frankfurt nach Mallorca geflogen, wo wir am Flughafen unseren Mietwagen abgeholt haben und damit zu unserem Hotel gefahren sind. Unser Koffer kam leider nicht mit uns so sind wir nach dem Einchecken erstmal kurz nach S’Illot gelaufen und haben Zahnbürste, -pasta und Sonnencreme gekauft. Danach haben wir ein paar Stunden am Hotelpool verbracht und sind nachmittags nach Cala Millor gefahren. In dem schönen Städtchen sind wir ein bisschen durch die Einkaufsstraße gelaufen und haben Kleidung gekauft. Danach ging es über einen schönen Park mit Palmen zur Strandpromenade. Bevor wir zurückgefahren sind, haben wir noch zu Abend gegessen gegessen.
Tag 2: Mallorcas Südosten
Unser Koffer war immer noch nicht da, zum Glück hatten wir in Cala Millor Kleidung gekauft! So konnten wir nach dem Frühstück unsere erste Tour mit dem Mietwagen starten.
Es ging durch Portocristo, Calonge und s’Alqueria Blanca bis nach Cala Santanyí, wo wir in der Calle de Sant geparkt haben und dann die letzten Meter zum Steintor Es Pontas zu Fuß gelaufen sind. Der Ort ist wirklich wunderschön! Wir hatten strahlenden Sonnenschein bei blauem Himmel, einen tollen Ausblick auf den Felsen und ein Stück weiter auf eine Bucht. Nachdem wir eine Weile das Panorama genossen hatten, ging es mit dem Auto weiter.
Als nächstes sind wir zum Parkplatz von Cala de Moro gefahren. Von dort sind es zu Fuß ca. 25 Minuten einfach, zuerst über einen geteerten Weg, später über Steine, bis zum Strand. Schon auf dem Weg hat man eine unglaubliche Aussicht auf die Bucht und das türkise Meer. Natürlich mussten wir da ein paar Fotostopps einlegen, bevor wir überhaupt ans Meer gekommen sind. Nach einer kurzen Abkühlung im Wasser sind wir dann aber nicht lange dort geblieben – die Bucht sieht traumhaft schön aus, der Sandstrand ist aber sehr klein, man kann also nur auf den großen Steinen liegen, was nicht sehr bequem ist. Wir sind denselben Fußweg mit tollem Panorama wieder zurückgelaufen und dann mit dem Auto weitergefahren.
Unser nächster Stopp war Cala d’Or, wo wir ein paar Stunden am tollen Sandstrand Playa de Cala Ferrera verbracht und das schöne klare Wasser genossen haben. Anschließend sind wir noch zum Hafen gefahren, wo auch einige Restaurants mit schönem Blick auf die kleineren und größeren Boote gelegen sind.
Danach sind wir weitergefahren nach Portocolom, wo man direkt an der Hafenpromenade sehr gut parken konnte. Der Ort war wirklich schön, wir sind die Promenade entlangspaziert und haben dann mit einer tollen Aussicht zu Abend gegessen.
Tag 3: Pool, Portocristo und S‘Illot
Nach einem entspannten Tag am Pool sind wir am späten Nachmittag nach Portocristo gefahren, um ein wenig durch die Stadt zu spazieren. Der Strand sah schön aus und war ziemlich belebt. Wir sind dann zum Hafen gelaufen und zu Abend gegessen. Als wir ins Hotel zurückgekommen sind, war unser Koffer dann auch endlich da, juhu! Am Abend sind wir dann noch ein bisschen durch S’Illot gelaufen, zuerst an der Strandpromenade entlang und dann durch die Stadt, wo wir die Überreste des talaiotischen Dorfs gesehen haben.
Tag 4: Mallorcas Nordosten
Am Morgen sind wir über Artà und Can Picafort bis zum Mirador Es Colomer gefahren.
Das Parken am Mirador es Colomer war kostenlos, es gibt allerdings nicht sehr viele Parkplätze.
Wir hatten vorher gelesen, dass die Aussicht wundervoll ist, aber der Ort von Touristen völlig überlaufen ist. In Corona-Zeiten war das tatsächlich anders, es waren nur wenige Menschen dort und wir konnten die wunderschöne Aussicht in Ruhe genießen. Es gab mehrere Plattformen, von denen man auf die umliegenden Berge und das Meer blicken kann, wirklich ein Traum!
Anschließend sind wir noch die serpentinenreichen Straßen bis zum Cap Formentor weitergefahren. Die Fahrt an sich war ganz schön, es ging durch Tunnel im Gebirge und vorbei an einer schönen Bucht, man hatte noch ein paar tolle Panoramen. Am Cap Formentor selbst gibt es einen Leuchtturm und ein Restaurant, die Aussicht ist aber nicht ganz so schön wie vom Mirador Es Colomer.
Auch am Cap Formentor gibt es nur wenige Parkplätze.
Wir haben dann einen kurzen Stopp in Port de Pollença eingelegt und sind ein Stück am Strand entlanggelaufen. Auf der Weiterfahrt konnten wir einige Kitesurfer sehen.
Als nächstes haben wir in Alcúdia angehalten und sind dort zuerst in die Innenstadt gegangen. Dort sind wir durch die schönen Gässchen gelaufen, über der Haupteinkaufsstraße haben weiße Girlanden geflattert und ein Geschäft war schöner als das andere. Es gab regionale Gewürze und sonstige Spezialitäten zu kaufen und zwischen den Läden waren Restaurants, Cafés und Eisdielen. Das Städtchen ist super schön! Zum Schluss sind wir auch noch ein Stück auf den alten Stadtmauern gelaufen, von dort oben sieht man zur einen Seite die Stadt, zur anderen das Gebirge.
Anschließend sind wir zum Platja de Muro gefahren und haben noch ein paar Stunden an dem schönen Sandstrand verbracht.
Unser letzter Stopp war Can Picafort, wo wir noch einem Spaziergang durch die Stadt und die Strandpromenade entlang gemacht haben und dann zu Abend gegessen haben.
Tag 5: Sa Coma und Palma de Mallorca
Den Vormittag haben wir am Platja de Sa Coma verbracht, der nur einige Gehminuten von unserem Hotel entfernt war. Als es dann angefangen hat, leicht zu regnen, haben wir beschlossen, in die Hauptstadt zu fahren.
Auf dem Weg dorthin sind wir dann mal kurz nach El Arenal gefahren: die Schinkenstraße war gesperrt, die Straßen fast menschenleer und am Strand lagen die Leute ohne Sangria-Eimer, dafür mit viel Abstand. Auch beim Dino Minigolf war gar nichts los, also haben wir eine Runde gespielt.
Dino Minigolf: 7,50 € pro Person (Stand Juli 2020)
Danach ging es dann aber wirklich nach Palma de Mallorca, schon von der Straße sieht man die riesige Catedral la Seu. Da sind wir dann auch als erstes hingelaufen, um die Kathedrale hinter dem Parc de la Mar in ihrer vollen Pracht zu sehen, ein wirklich beeindruckendes Gebäude! Auch den Palau de l’Almudaina, den schönen Königspalast, haben wir gesehen als wir durch die perfekt gepflegten Gärten Hort del Rei gelaufen sind. Dann sind wir vorbei am Palau del Consell (Sitz des Inselrats) bis zum Ajuntament (Rathaus) und der Kirche Santa Eulàlia spaziert. Von dort ging es weiter zur Placa Marquès del Palmer, wo Maler ihre Werke anbieten, und danach zur Placa Major, einem zentralen Platz mit einigen Cafés und Restaurants. Von dort sind wir zur Placa d’Espanya gelaufen, einem anderen großen Platz, auf dem eine Statue des Königs Jakob I. auf einem Pferd zu sehen ist. Danach ging es zur La Rambla und über diese von Platanen gesäumte Straße bis zur Abbiegung, wo man zum Kulturzentrum CaixaForum und der Placa del Mercat, einem von wunderschönen Gebäuden umringten Platz, gelangt. Von dort sind wir zum Passeig del Born, einer weiteren Allee mit zahlreichen Geschäften, Cafés und Restaurants und über diese bis zur Placa de la Reina gelaufen. Danach sind wir in Richtung Meer zur Llotja de Palma, einem historischen Gebäude, das für Kunstausstellungen genutzt wird, und zum Consolat de Mar, dem Regierungssitz der Balearen, gegangen. Als es dann wieder angefangen hat zu regnen, sind wir zurück in die Altstadt in ein Restaurant geflüchtet und haben zu Abend gegessen. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz sind wir noch am Parlament de les Illes Balears vorbeigekommen. Palma ist wirklich eine super schöne Stadt mit vielen tollen Plätzen, netten Cafés in süßen Gässchen und beeindruckenden historischen Gebäuden.
Parken Palma de Mallorca: Parc de la Mar, ca. 2-3€/h (Stand Juli 2020)
Tag 6: Es Trenc und S‘Illot
Nach dem Frühstück sind wir durch Manacor und Campos zum Strand Es Trenc gefahren. Direkt am Strand gab es keine Parkplätze mehr, also sind wir auf den großen Strandparkplatz gefahren, von dem es ca. 20 Minuten zu laufen waren.
Parkplatz Es Trenc: 1€/h (Stand Juli 2020)
An einigen Strandabschnitten war sehr viel Seegras, andere Teile waren davon befreit. Das Wasser war aber überall super klar und der Strand war auch wirklich schön. Dort haben wir einige Stunden verbracht und sind dann über Felanitx zurück zum Hotel gefahren und haben uns an den Pool gelegt. Abends sind wir noch durch S’Illot spaziert und haben dort zu Abend gegessen.
Tag 7: Cuevas del Drach, Pool und Cala Ratjada
Am Morgen sind wir zu den Cuevas del Drach, großen Tropfsteinhöhlen in Portocristo, gefahren und haben diese besichtigt. Die Höhlen waren wirklich sehr schön, es gab eine geführte Tour und am Ende kommt man in einen riesigen Raum mit einem unterirdischen See. Auf diesem sind dann Musiker hereingefahren und haben ein kurzes klassisches Konzert gespielt, wirklich toll!
Eintritt Cuevas del Drach: 17,50 € pro Person (Stand November 2025), Tickets kann man vorab online oder direkt vor Ort kaufen
Den restlichen Tag haben wir im Hotel am Pool verbracht.
Am späten Nachmittag sind wir dann nach Cala Ratjada gefahren, ein bisschen durch den schönen Ort spaziert und haben dann mit toller Aussicht auf das Meer zu Abend gegessen.
Tag 8: Bootfahren in Port Adriano
Freunde von uns sind am Morgen nach Mallorca gekommen, wir haben sie in ihrer Finca abgeholt und sind gemeinsam nach Port Adriano, in den Westen der Insel, gefahren, dort hatten wir nämlich ein Boot gemietet. Da wir ziemlich früh vor Ort waren, sind wir noch ein bisschen an den Strand von Port Adriano gegangen, der wirklich schön war, obwohl direkt nebenan der Hafen ist.
Am Nachmittag sind wir dann zum Bootsverleih gegangen, wo wir ohne Bootsführerschein ein Boot mieten und damit losfahren konnten. Es hat wirklich Spaß gemacht, mit dem Boot über das Meer zu schippern und anhalten zu können, wo man möchte. Allerdings gab es um Port Adriano nicht so viele Buchten mit Sandstrand, es war eher felsig. Ich glaube, dass die Ostküste für solche Bootstouren besser geeignet ist, da man dann von Bucht zu Bucht fahren und baden kann.
4 Stunden Boot mieten für 4-6 Personen: ca. 180 € inkl. Sprit (Stand Juli 2020)
Am Abend waren wir noch in einer Tapas-Bar in Peguera.
Tag 9: Abreise
Wir haben am Morgen aus unserem Hotel ausgecheckt und sind zu unseren Freunden in die Finca gefahren, wo wir den restlichen Tag verbracht haben. Am Nachmittag sind wir dann zum Flughafen gefahren, haben den Mietwagen abgegeben und sind zurück nach Deutschland geflogen.
Fazit
Mallorca ist tatsächlich eine wunderschöne Insel! Wir waren an traumhaften Stränden, in schönen Städten und an tollen Aussichtspunkten. Überall wurden die Corona-Regeln sehr gut eingehalten und die Insel war mit Sicherheit sehr viel entspannter als üblicherweise zu der Jahreszeit. Meine negativen Vorurteile habe ich über Bord geworfen, jetzt verbinde ich Mallorca vor allem mit der tollen Landschaft. Wir haben lecker gegessen, in einem tollen Hotel gewohnt und hatten trotz der Umstände eine super Zeit auf der größten Baleareninsel, die wirklich eine Reise wert ist!
Bewertung Reisetauglichkeit mit Baby oder Kind
Mallorca lässt sich aus unserer Sicht super mit Baby oder (Klein)kind bereisen: es gibt eine gute (medizinische) Infrastruktur, teilweise sogar mit deutschsprachigen Ärzten, die Anreise ist nicht weit und das Klima angenehm. Hotels und Restaurants sind auch auf Familien eingestellt, somit gibt es meistens auch Babybetten und Hochstühle (im Zweifel würden wir vorab trotzdem nochmal nachfragen). Viele Altstädte haben unebene Straßenbeläge, also kommt man mit einer Trage wesentlich besser voran als mit dem Kinderwagen. Öffentliche Wickeltische findet man in den Altstädten meistens nicht. Auf der Baleareninsel gibt es viele familienfreundliche Unterkünfte, sowohl Hotels als auch Ferienwohnungen bzw. Fincas. Neben vielen schönen Stränden gibt es auch einige Ausflugsziele, die sich gut für einen Familienausflug eignen. Mallorca ist zurecht eine beliebte Urlaubsinsel bei den Deutschen – auch für Familien.