Maxi-Cosi Nomad Plus Erfahrungen: Der perfekte Reisekindersitz für den Urlaub?
Beim Reisen mit Kleinkind stößt man schnell auf das Thema Kindersitz. Taxi, Mietwagen, Shuttle-Bus – wie soll das Kind dort am besten sitzen? Ist ein eigener Sitz die beste Lösung? Oder sollte man in jedem Land einen leihen? Oder einfach ohne Kindersitz fahren? Letzteres war für uns nicht wirklich eine Option und so haben wir uns auf die Suche nach einem passenden Reise-Kindersitz gemacht.
Warum ein Reisekindersitz überhaupt sinnvoll ist
Auch unterwegs spielt Sicherheit beim Autofahren natürlich eine große Rolle – vor allem mit Kleinkind. Eine flexible Lösung, die auch im Ausland in Taxis oder Mietwagen passt, war uns dabei wichtig. Außerdem wollten wir keinen Stress mit unklaren Standards im Ausland.
Unsere Wahl: Warum der Maxi-Cosi Nomad Plus
Nach einiger Recherche haben wir uns für den Maxi-Cosi Nomad Plus entschieden und zwar aus folgenden Gründen:
- Er ist leicht und transportabel
- Der Sitz ist zusammenklappbar und wir direkt in einer Umhängetasche geliefert – optimal für unterwegs
- Er ist speziell fürs Reisen konzipiert
- Der Kindersitze ist einfach mitzunehmen
- Und – für uns einer der wichtigsten Punkte: er lässt sich mit wenigen Handgriffen in jedem Auto mit Dreipunktgurt einbauen, unabhängig von Isofix oder sonstigen Befestigungssystemen
Die wichtigsten Daten
Der Kindersitz wiegt nur etwas mehr als 4 kg, hat zusammengeklappt ein Packmaß von 50,5 x 37,5 x 21 cm und eine passende Umhängetasche ist direkt am Sitz verbaut. Er wird für eine Größe von 76 – 105 cm und ein Gewicht von 9 – 18 kg empfohlen. Weitere Spezifikationen findet ihr hier.
Unsere Erfahrungen im Alltag und auf Reisen
Hauptsächlich haben wir den Kindersitz für das Reisen gekauft.
Beim Fliegen konnten wir den Kindersitz bisher jedes Mal bequem und kostenfrei bei der Gepäckabgabe mit aufgeben und am Zielort ganz normal wieder abholen. Wir sind mit verschiedenen Airlines geflogen und Kindersitze wurden bisher überall kostenfrei transportiert (am besten aber immer vorab recherchieren).
Am Zielort hatten wir ihn wirklich innerhalb kürzester Zeit in den Mietwagen eingebaut. In einem Taxi haben wir ihn noch nicht verwendet, aber mit etwas Übung geht der Einbau wirklich so schnell, dass auch das problemlos möglich wäre. Der Sitz ist nach vorne gerichtet – anders als unser Kindersitz zuhause – und unser Sohn findet das wirklich super, weil er so auch noch mehr sieht. Generell sind sowohl wir Eltern als auch unser Kind direkt sehr gut mit dem Sitz klargekommen.
Am Ende unserer Reisen haben wir den Nomad Plus mit wenigen Handgriffen wieder ausgebaut, zusammengeklappt und in der integrierten Tasche verstaut, wirklich einfach. Hier könnt ihr genauer sehen, wie einfach das funktioniert.
Mittlerweile nutzen wir den Kindersitz auch zuhause ab und zu, beispielsweise für Fahrten mit den Omas und Opas – auch hierfür ist er nämlich durch den schnellen Ein- und Ausbau ohne die Notwendigkeit von speziellen Befestigungssystemen wirklich praktisch.
Vorteile und Nachteile
Nach mehreren Einsätzen hat der Maxi-Cosi Nomad Plus für uns folgende Vor- und Nachteile:
Vorteile:
- Leicht und kompakt
- Sehr schnell ein- und auszubauen
- Passt in jedes Auto mit Dreipunktgurt – optimal für Reisen
Nachteile:
- Schulterpolster rutschen manchmal etwas nach unten
- Kind sitzt nach vorne gerichtet im Sitz
- Sitz ist nicht in allen Ländern weltweit zugelassen (das ist aber unseres Wissens nach keiner)
Für wen sich der Sitz lohnt – und für wen nicht
Unserer Meinung nach hat der Reisekindersitz eine klare Daseinsberechtigung, ist aber nicht für alle Zwecke optimal.
Er ist perfekt für:
- Vielreisende (wobei er sich finanziell im Vergleich zur Miete in einer Mietwagenstation bereits ab dem ersten Einsatz rentieren kann)
- Nah- und Fernreisen
- Einsatz in Mietwagen oder bei Transfers
- Gelegentlichen Einsätzen, z.B. bei Omas und Opas
Weniger geeignet ist er für:
- Den täglichen Gebrauch zuhause
- Als Hauptsitz auch für längere und regelmäßige Autofahrten
Unsere ehrliche Empfehlung
Wir haben uns einige Gedanken gemacht, ob wir einen Reisekindersitz kaufen sollen oder ihn immer vor Ort mieten, denn der für uns größte Nachteil ist, dass er nicht weltweit in allen Ländern zugelassen ist – allerdings gibt es unseres Wissens nach keinen Kindersitz, bei dem das der Fall ist. In einigen Ländern gibt es spezielle Anforderungen, in anderen nicht. Im Endeffekt war für uns der Kauf eines eigenen Reisekindersitzes schon bei der ersten Reise günstiger, als mit dem Mietwagen einen für die Dauer unserer Reise zu mieten. Und – was uns sehr wichtig war – wir haben nun unseren eigenen Kindersitz, von dem wir selbst wissen, dass es damit noch keine Unfälle gab und dass er intakt ist. Da die Sicherheit unseres Sohnes für uns an oberster Stelle steht, war das für uns ein ausschlaggebender Kaufgrund.
Für uns ist der Maxi-Cosi Nomad Plus die perfekte Lösung für Reisen und für Zwischendurch – weil er genau das Problem löst, das man unterwegs hat. Den Sitz findet ihr hier.
Unser Reisekindersitz: Maxi-Cosi Nomad Plus
- Leicht und kompakt
- Perfekt für das Reisen
- In fast jedem Auto nutzbar
Hier könnt ihr ihn euch anschauen
Fazit
Zuhause würden wir ihn nicht täglich nutzen, einfach weil unser mit Isofix befestigter größerer Kindersitz noch etwas mehr Stabilität und die Möglichkeit des rückwärtsgerichteten Fahrens bietet, auf Reisen möchten wir ihn allerdings keinesfalls mehr missen – denn hier ist er für uns das der optimale Kompromiss aus Kompaktheit, einfacher Anwendung und Sicherheit.
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