Südstaaten USA Reiseblog

Oktober 2013 – März 2014

Für ein halbes Jahr haben wir beide Auslandspraktika in den USA gemacht: Marcel war in Atlanta, Georgia, und ich der Nähe von Spartanburg, South Carolina. Wir haben an den Wochenenden die Umgebung erkundet, selbstverständlich lässt sich aus den beschriebenen Orten aber auch eine Rundreise in den Südstaaten planen.

Inhalt

Route

Highlights

Fortbewegung

Unterkunft

Verpflegung

Geld

Trinkgeld

Sprache

Sicherheit

Sehenswürdigkeiten/Ausflüge

Reiseblog

Bewertung Reisetauglichkeit mit Baby oder Kind

Route

Folgende Orte haben wir besucht:

  • Atlanta, Georgia
  • Stone Mountain Park, Georgia
  • Ruby Falls und Rock City, Tennessee
  • Greenville, South Carolina
  • BMW Visitor Center, Greer, South Carolina
  • Chimney Rock State Park, North Carolina
  • Charlotte, North Carolina
  • Savannah, Georgia
  • Charleston, South Carolina
  • Beaufort, South Carolina

Highlights

  • In Atlantas Downtown den Centennial Olympic Park und die World of Coca Cola besuchen
  • Im Stone Mountain Park, bei den Ruby Falls & Rock City sowie im Chimney Rock State Park die tollen Landschaften bewundern
  • In Savannah durch den Forsyth Park und durch den Historic District sowie an der River Street entlang spazieren

Fortbewegung

Wir hatten während unseres Aufenthalts eigene Autos und würden auch für eine Reise empfehlen, einen Mietwagen zu nehmen, da man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwierig von A nach B kommt. Mit dem Auto ist alles gut zu erreichen und Parkplätze sind an den Attraktionen zu finden.

Unterkunft

Da wir für längere Zeit vor Ort waren, haben wir zur Miete gewohnt. Generell ist aber von der günstigen Hotelkette bis zum Sternehotel insbesondere in den Großstädten alles zu finden. Es gibt auch häufig Möglichkeiten zum Campen.

Verpflegung

In den USA gibt es für jedes Budget das richtige Essensangebot. Man findet an jeder Ecke ein Fast Food-Restaurant, es mangelt aber auch nicht an Mittelklasse- oder gehobenen Restaurants. Häufig gibt es bei Getränken free refills, d.h. insbesondere Softdrinks werden kostenfrei nachgefüllt.

Geld

ATMs sind in jeder Stadt und häufig auch bei Attraktionen zu finden. Man kann aber auch problemlos mit Kreditkarten bezahlen.

Trinkgeld

Ein Trinkgeld in Höhe von 15-20% wird in den USA in Restaurants und von Taxifahrern erwartet. Bei einigen Restaurants wird Trinkgeld bereits auf der Rechnung angegeben. In Fast Food-Restaurants und beim Tanken ist Trinkgeld nicht üblich.

Sprache

In den USA wird Englisch gesprochen.

Sicherheit

Wir haben uns während unserer Zeit in den Südstaaten nie unsicher gefühlt, generell gelten die USA als sehr sicheres Reiseziel. Immer aktuelle Informationen zur Sicherheitslage gibt es auch auf der Homepage des Auswärtigen Amtes.

Sehenswürdigkeiten

Einige Sehenswürdigkeiten bieten saisonale Sonderangebote oder Veranstaltungen, deshalb lohnt sich ein Blick auf die Homepage. Tickets können meist sowohl vorab online als auch vor Ort gekauft werden. Souvenirshops und meist auch Restaurants findet man neben den Attraktionen.

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Atlanta, Georgia

Atlanta, Georgia

Marcel hat in Atlanta gewohnt und wir hatten somit einige Wochenenden Zeit, um die Stadt zu erkunden.

Downtown

Die Innenstadt von Atlanta lässt sich super zu Fuß erkunden, die meisten Hauptattraktionen liegen nah beieinander.

Wenn ihr mehrere Sehenswürdigkeiten besuchen wollt, könnt ihr mit dem Atlanta City Pass Geld sparen. Stand 2020 kostet er für Erwachsene 77 USD und man erhält Eintritt zum Georgia Aquarium, der World of Coca Cola und 3 von den folgenden 4 Attraktionen: Zoo Atlanta, National Center for Civil and Human Rights, Fernbank Museum of Natural History und College Football Hall of Fame. Der Pass ist für 30 Tage gültig.

Wir haben meistens gegenüber der Philips Arena (wurde später umbenannt in State Farm Arena) geparkt und sind dann ins Zentrum gelaufen:

  • Philips Arena (Stand Dezember 2020 heißt sie State Farm Arena): Die Philips Arena ist eine Multifunktionsarena mit direktem Zugang zum CNN Center. Wenn man die Arena jedoch durch den Haupteingang betritt, läuft man durch Säulen, die das Wort „Atlanta“ bilden – vom Parkhaus aus kann man das super erkennen. Wir waren zu einigen Spielen der Atlanta Hawks in der Arena. Sportevents in den USA sind unserer Erfahrung nach immer mit super Stimmung verbunden und somit auf jeden Fall zu empfehlen.
  • Georgia Dome: Der Georgia Dome war ein American-Football-Stadion, das jedoch 2017 durch das Mercedes-Benz Stadium ersetzt und gezielt gesprengt wurde.
  • CNN Center: Die Zentrale des Fernsehsenders CNN liegt direkt neben dem Centennial Olympic Park. Wir haben die wirklich interessante 50-minütige Tour durch die Fernsehstudios gemacht und einen Einblick in die Arbeit der Journalisten und Nachrichtensprecher bekommen. Auch ohne Tour kann man das CNN Center besuchen, es gibt einige Restaurants und man kann die längste freistehende Rolltreppe der Welt, die in einen überdimensionalen Globus führt, betrachten. CNN Studio Tour: war 2014 noch im Atlanta City Pass enthalten, Stand Januar 2026 gibt es die Touren nicht mehr.
  • Centennial Olympic Park: Der zentral in Downtown Atlanta gelegene Park wurde anlässlich der Olympischen Spiele 1996 angelegt und erinnert an dieses Sportevent. Neben einer olympischen Statue gibt es einen großen Springbrunnen in Form der Olympischen Ringe – nicht nur schön anzuschauen, sondern auch eine tolle Abkühlung! Vom Park aus hat man einen super Blick auf die Skyline mit dem The Westin Peachtree Plaza Atlanta und das Riesenrad ist direkt nebenan.
  • SkyView Atlanta: Atlantas Riesenrad bietet einen tollen Ausblick auf den Centennial Olympic Park. SkyView Atlanta: 19 USD p.P. (Stand Januar 2026)
  • The Westin Peachtree Plaza: Dieses Hochhaus ist das markanteste der Atlanta-Skyline. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Hotelgebäude. Außerdem gibt es ganz oben ein Restaurant mit einer tollen Aussicht – wir sind nur mal kurz für ein paar Fotos mit dem Aufzug hochgefahren und waren nicht zum Essen dort.
  • Peachtree Mall: Neben dem The Westin Peachtree Plaza liegt die Peachtree Mall mit einigen Shops und Restaurants.
  • Pemberton Place: Der Pemberton Place ist ein zentral gelegener Platz, an den zwei Hauptsehenswürdigkeiten von Atlanta grenzen, das Georgia Aquarium und die World of Coca Cola. Der Platz ist nach dem Coca Cola-Erfinder John Pemberton benannt, von dem es dort auch eine Statue gibt. Als wir 2013 in der Vorweihnachtszeit durch die Stadt spaziert sind, waren neben dem riesigen Weihnachtsbaum auch überdimensionale Coca Cola-Christbaumkugeln dekorativ im Park verteilt.
  • Georgia Aquarium: Das Georgia Aquarium war zum Zeitpunkt seiner Eröffnung das größte der Welt und beherbergt 500 Tierarten, darunter Walhaie, Belugas und Mantarochen. Es gibt Salz- und Süßwasserbecken und einen Tunnel direkt durch ein Becken. Außerdem bietet das Aquarium einige Shows und zusätzliche Aktivitäten an. Georgia Aquarium: Eintritt ab ca. 55 USD bzw. im Atlanta City Pass enthalten (Stand Januar 2026)
  • World of Coca Cola: Die World of Coca Cola ist ein Museum, in dem sich – wie der Name schon sagt – alles um Coca Cola dreht. Natürlich gibt es Informationen über die Geschichte des Unternehmens, aber auch einen 3D-Film, interaktive Ausstellungen und ganz am Ende kann man sich durch das riesige Coca Cola-Sortiment trinken. Man sollte also Durst mitbringen! Die World of Coca Cola hat uns auf jeden Fall begeistert, dort kann man leicht einige Stunden verbringen. World of Coca Cola: ab 23 USD bzw. im Atlanta City Pass enthalten (Stand Januar 2026)
  • Underground Mall: Die Underground Mall ist ein kleines unterirdisches Einkaufszentrum mit Shops, Schnellrestaurants und Clubs.
  • Georgia State Capitol: Das Georgia State Capitol ist im Süden von Downtown Atlanta gelegen und ist der Regierungssitz von Georgia. Wir haben das historische Gebäude mit der markanten goldenen Kuppel immer nur im Vorbeifahren bewundert, man kann aber auch Touren buchen.
  • Martin Luther King Jr. National Historic Site: Östlich von Downtown befindet sich die Martin Luther King Jr. National Historic Site. Vom Parkplatz gelangt man über den International Civil Rights Walk of Fame, einen Weg mit Fußabdrücken von Bürgerrechtsaktivisten, in das Besucherzentrum. Dort gibt es Filme und Ausstellungen über Martin Luther King Jr. Außerdem kann man sich hier für eine geführte Tour des Martin Luther King Jr. Geburtshauses anmelden. Die Touren sind kostenfrei, man kann sich jedoch nicht vorab registrieren und die limitierten Plätze werden nach dem first come first serve-Prinzip vergeben. Auf dem Gelände befinden sich zudem die baptistische Kirche, in der Martin Luther King Jr. gearbeitet hat sowie die Grabstätte des Bürgerrechtlers und seiner Frau Coretta Scott King. Davor brennt die ewige Flamme. Die Martin Luther King Jr. National Site ist sehr beeindruckend und ein Muss bei jedem Atlanta-Besuch! Martin Luther King Jr. National Historic Site: Eintritt und Parken kostenfrei (Stand November 2015)
  • Zoo Atlanta: Atlantas Zoo liegt süd-östlich von Downtown und beherbergt ca. 250 Tierarten, darunter Große Pandas, Gorillas und Nashörner, sowie einen Streichelzoo. Es gibt einen eher kleinen Parkplatz und Parkmöglichkeiten an der Straße. Der Eintritt kostet für Erwachsene ab 25 USD (Stand Dezember 2020) bzw. ist im Atlanta City Pass enthalten.

Wir haben an einem Tag die CNN Studio Tour gemacht und die World of Coca Cola, das Georgia Aquarium und ein Basketballspiel in der Philips Arena besucht. Das war zeitlich sehr knapp und würde ich so nicht empfehlen. Am besten plant man für Atlanta Downtown zwei bis drei komplette Tage ein, um die Sehenswürdigkeiten in Ruhe besuchen zu können – gerade da später auch noch das National Center for Civil and Human Rights (siehe Atlanta November 2015) dazugekommen ist.

Midtown

Midtown ist ein Wohn- und Geschäftsviertel, in dem es neben einigen Museen (die wir nicht besucht haben) auch zahlreiche tolle Restaurants und Bars gibt. Außerdem hat das Viertel folgendes zu bieten:

  • Piedmont Park: Der Piedmont Park ist ein riesiger Park, von dem man eine tolle Aussicht auf die Skyline von Midtown Atlanta hat. Es gibt einen See, man kann einen entspannten Spaziergang machen oder sich sportlich betätigen. Piedmont Park: Eintritt ist frei und Parkplätze sind vorhanden (Stand März 2022)
  • Botanical Garden: Atlantas Botanischer Garten ist im Piedmont Park gelegen. Wir waren während der Garden Lights dort, das ist eine Veranstaltung, die normalerweise abends von November bis Januar stattfindet. Die Gärten sind wunderschön weihnachtlich dekoriert: es gibt beleuchtete Weihnachtsbäume, eine riesige Schlange und am Ende die Jungfrau Maria hinter einem See. Das war auf jeden Fall eines unserer Atlanta-Highlights! Botanical Garden: Eintritt ab ca. 28 USD p.P. (Stand Januar 2026), Parkplätze sind vorhanden
  • Atlantic Station: Die Atlantic Station ist eine Outdoor-Mall, die im gleichnamigen Viertel liegt. Dort gibt es neben zahlreichen Geschäften und Restaurants auch ein Kino und es finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Wir waren z.B. zum St. Patrick’s Day dort, alles war grün-weiß geschmückt und es wurden Spiele für Kinder angeboten.
  • Fernbank Museum: Östlich von Midtown liegt das Fernbank Museum, ein Naturkundemuseum, das u.a. über Dinosaurier informiert. Das Museum ist kindgerecht und hat ein 3D-Kino. Fernbank Museum: Eintritt ab ca. 26 USD bzw. ist im Atlanta City Pass enthalten (Stand Januar 2026), Parkplatz ist vorhanden

Buckhead

Buckhead ist ein gehobeneres Wohn- und Geschäftsviertel, das neben einigen Kunstgalerien und Geschichtsausstellungen auch einige Restaurants, Bars und Clubs zu bieten hat. Außerdem kann man dort super shoppen, wir waren mehrmals in der Lenox Square Mall.

Atlanta Botanical Garden
Atlanta Downtown
Atlanta Skyline

Stone Mountain Park, Georgia

Der Stone Mountain ist ein Granitfels mit einem Relief von drei Persönlichkeiten der Konföderierten Staaten von Amerika: das Jefferson Davis, Thomas Jackson und Robert E. Lee. Der Stone Mountain Park liegt ca. eine halbe Fahrtstunde nach Osten von Atlanta entfernt, Parkplätze sind vorhanden.

Man kann mit einer Seilbahn auf den Fels fahren und von oben bei gutem Wetter sogar die Skyline von Atlanta sehen.

Wir waren im Februar 2014 zum Snow Mountain im Park. Man konnte mit Tubes eine Eisrutsche runterfahren und für Kinder war ein Schneespielplatz aufgebaut. Außerdem gab es ein 4D-Kino, in dem ein kurzer Film gezeigt wurde. Außerdem wurden Attraktionen wie Adventure Golf, einen historischen Platz, eine Panoramabahn und ein Dinosaurier-Erlebnis angeboten. Es gibt auch regelmäßig Veranstaltungen, die auf der Park-Homepage angekündigt werden.

Stone Mountain: Parking Pass für einen Tag 20 USD pro Auto (Stand Januar 2026)

Ruby Falls & Rock City, Tennessee

Die Ruby Falls und Rock City liegen in der Nähe von Chattanooga, Tennessee, und sind ca. gute eineinhalb Autostunden Richtung Norden von Atlanta entfernt, Parkplätze sind vorhanden.

Wir waren zuerst bei den Ruby Falls und haben dort die ca. einstündige Tour durch die Tropfsteinhöhlen gemacht. Die Wege sind leicht begehbar, die Höhlen und Formationen sind auch gut ausgeschildert. Am Ende der Tour wartet das Highlight, die Ruby Falls, die mit einer Musik- und Lichtshow inszeniert werden – wirklich toll.

Anschließend sind wir mit dem Auto ca. 10 Minuten zu Rock City gefahren, wo man ebenfalls gut parken kann. Rock City ist ein wirklich schön angelegter Park mit Steinbrücken, Aussichtspunkten und einem Wasserfall. Alles ist gut zugänglich. Rock City liegt auf dem Lookout Mountain, angeblich kann man bei gutem Wetter 7 Staaten sehen: Tennessee, Georgia, Alabama, North Carolina, Kentucky, Virginia und South Carolina.

Kombi-Ticket Ruby Falls und Rock City: ca. 78 USD p.P. (Stand Februar 2014)

Greenville, South Carolina

Greenville liegt in South Carolina und war somit in der Nähe meines Praktikumsplatzes. Die schöne Innenstadt bietet sich für einen Spaziergang an und anschließend kann man in einem der zahlreichen Restaurants einkehren. Die Hauptsehenswürdigkeit ist der Falls Park on the Reedy, der Stadtpark mit Wasserfall, der ebenfalls im Stadtzentrum gelegen ist.

Greenville Falls Park on the Reedy
Chimney Rock
Rock City

BMW Visitor Center, Greer, South Carolina

Im BMW Visitor Center kann man geführte Werkstouren machen, bei der man Einblicke in die Produktion erhält. Anschließend kann man im Ausstellungsraum neuere und ältere Autos bewundern.

BMW Visitor Center: Eintritt frei (Stand Januar 2026)

Chimney Rock State Park, North Carolina

Von meinem Wohnort bei Spartanburg, South Carolina, sind wir ca. eine Stunde mit dem Auto in den Norden gefahren, zum Chimney Rock State Park in North Carolina. Parkplätze sind im Park ausreichend vorhanden und ein Parkplan sowie Tickets sind vor Ort erhältlich.

Chimney Rock State Park: Eintritt ca. 17 USD p.P. (Stand Januar 2026)

Im Park gibt es befestigte Wege und Treppen, über die man zum Highlight des Park gelangt, den Granitmonolith Chimney Rock. Alternativ gibt es auch einen Aufzug, der einem den Großteil des Aufstiegs erspart. Man muss dann nur noch wenige Treppenstufen bezwingen, um den Chimney Rock zu erklimmen und die tolle Aussicht über die umliegenden Wälder und Seen genießen zu können. Wir waren im November vor Ort und hatten somit ein besonders schönes herbstliches Panorama, auch wenn es leider ein bisschen im Nebel versunken ist.

Es gibt im Park einige Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Distanzen, auf denen man Höhlen, weitere Aussichtspunkte und einen Wasserfall entdecken kann. Wir waren ungefähr zwei Stunden im Park, man kann aber auch einen ganzen Tag dort verbringen. Am Fuß des Parks gibt es noch einige Restaurants und Souvenirläden.

Charlotte, North Carolina

Wir waren an einem regnerischen, nebligen Sonntagnachmittag für ein paar Stunden in Charlotte, weil Marcel von dort mit dem Bus nach Atlanta gefahren ist. Wir haben die Basketballarena gesehen und sind in der Nähe ein bisschen rumgelaufen, die Stadt war wie ausgestorben. Bei uns ist der Funke nicht übergesprungen, was aber keinesfalls heißt, dass Charlotte nicht sehenswert ist. Wenn wir nochmal in die Nähe kommen, geben wir der Stadt auf jeden Fall eine zweite Chance.

Savannah, Georgia

Am verlängerten Martin Luther King-Wochenende sind wir Richtung Südosten ans Meer gefahren. Am Freitagabend ging es nach Savannah, wo wir übernachtet und am nächsten Tag die Stadt erkundet haben. Savannah lebt auf jeden Fall vom entspannten Flair, wir sind hier einfach durch die Straßen und Parks spaziert ohne groß Sehenswürdigkeiten hinterherzujagen.

  • Forsyth Park: In dem großen Stadtpark findet man die für Savannah typischen von spanischem Moos bedeckten Eichen. Neben einem schönen Springbrunnen gibt es auch ein Konföderierten-Monument und ein Kriegsdenkmal.
  • Victorian Historic District: An den Forsyth Park schließt der Victorian District mit den historischen spätviktorianischen Gebäuden an, super schön.
  • Downtown: Auf dem Weg über die Bull Street in Richtung Savannah River erreicht man den Chippewa Square, wo Forrest Gump im gleichnamigen Film mit seiner Schachtel Pralinen auf einer Parkbank saß. Die Originalbank wurde angeblich geklaut, aber den Platz gibt es natürlich immer noch. Weiter die Bull Street entlang kommt man an der beeindruckenden Independent Presbyterian Church vorbei und läuft dann direkt auf die schöne City Hall mit der goldenen Kuppel zu. Wenn man nach rechts in Richtung Reynolds Square abbiegt, sieht man zudem das Olde Pink House, ein Restaurant mit typischer Südstaatenküche.
  • River Street: Entlang der River Street befinden sich zahlreiche kleine Geschäfte und Restaurants, die zum Stöbern und Verweilen einladen. Auf dem Savannah River kann man die zahlreichen Frachtschiffe beobachten. Außerdem findet man auf der River Street das World War II Memorial, ein in zwei Hälften geteilter Globus.

Am späten Nachmittag sind wir dann nach Charleston weitergefahren und haben dort übernachtet.

Savannah River Street
Savannah Forsyth Park
Charleston

Charleston, South Carolina

Am nächsten Morgen ging es nach Charleston zum Sightseeing. Auch in dieser Hafenstadt herrscht ein angenehmes Ambiente und man kann schön durch Downtown oder am Wasser entlang spazieren.  

  • White Point Garden: Der Park liegt ganz im Süden von Charleston direkt am Wasser.
  • Joe Riley Waterfront Park: Der Joe Riley Waterfront Park ist am Wasser gelegen und bietet somit eine tolle Aussicht. Auch der Park selbst ist schön angelegt und hat neben einigen Denkmälern auch einen Ananas-Springbrunnen zu bieten.
  • Rainbow Row: Die Rainbow Row besteht aus 13 in Pastellfarben gestrichenen historischen Häusern und ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten in Charleston.
  • Old Slave Mart: Das Gebäude des ehemaligen Sklavenmarkts ist heute ein Museum. Wir haben es allerdings nicht besichtigt.
  • City Market: Im Historic Charleston City Market gibt es Souvenirs und handgemachte Körbe zu kaufen.
  • Meeting Street: entlang der Meeting Street gibt es zahlreiche historische Gebäude und die Saint Michael’s Church zu sehen.

Beaufort, South Carolina

Nach der zweiten Nacht in Charleston haben wir uns auf den Rückweg nach Atlanta bzw. Spartanburg gemacht und noch einen kurzen Zwischenstopp in Beaufort eingelegt, wo wir durch den Henry C. Chambers Waterfront Park spaziert sind. Der Ort war ziemlich verschlafen, aber der Park war wirklich schön.

Fazit

Die Südstaaten hatten wir vorher so gar nicht auf dem Schirm, eigentlich hatten wir von einem Praktikum in New York oder Los Angeles geträumt und sind dann eher durch Zufall in Atlanta und Greenville gelandet – zum Glück! So haben wir nämlich einen tollen Teil der USA kennengelernt, den wir ansonsten sicherlich nicht so ausführlich erkundet hätten. Die Südstaaten haben wirklich viel zu bieten, schöne kleinere und schönere Städte und beeindruckende Landschaften, vor allem haben wir aber ganz viele tolle Menschen kennengelernt, die diese Region für uns zu einer zweiten Heimat haben werden lassen.

Bewertung Reisetauglichkeit mit Baby oder Kind

Die Südstaaten sind sehr gut mit Baby oder Kind zu bereisen. Sowohl die medizinische Versorgung als auch die Baby-Infrastruktur in den USA ist vergleichbar mit der in Deutschland.

Die Distanzen zwischen den einzelnen Orten sollte man nicht unterschätzen, manchmal fährt man einige Stunden, aber man hat die Möglichkeit, Zwischenstopps einzubauen. Von Frühling bis Herbst sind die Temperaturen in der Region sehr angenehm und man kann gut auch ein paar Pool- oder Strandtage einplanen. Einige der genannten Ziele lassen sich auch super zu einer Rundreise kombinieren, ähnlich wie bei unserem Babymoon, wo wir von Atlanta bis Miami gefahren sind.

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