Thailand & Kambodscha Reiseblog
April 2018
Schon als wir auf Phuket waren, stand für uns fest, dass das nicht das letzte Mal sein würde, dass wir nach Thailand kommen und auch Angkor Wat stand schon die ganze Zeit ganz oben auf unserer travel to-Liste. Als wir uns an die Urlaubsplanung gemacht haben, waren die Flüge zu den Alternativen super teuer, während wir nach Bangkok ganz gute Flüge gefunden hatten – somit stand die Entscheidung fest und Thailand und Kambodscha wurde gebucht.
Inhalt
Route
Highlights
Fortbewegung
Unterkunft
Verpflegung
Geld
Trinkgeld
Sprache
Sicherheit
Sehenswürdigkeiten/Ausflüge
Sonstige Besonderheiten
Reiseblog
Bewertung Reisetauglichkeit mit Baby oder Kind
Route
Tag 1: Anreise
Tag 2: Anreise & Bangkok
Tag 3: Bangkok
Tag 4: Floating Market & Ayutthaya von Bangkok aus
Tag 5: Bangkok – Siem Reap
Tag 6: Angkor Wat & Angkor Thom
Tag 7: Siem Reap – Chiang Mai
Tag 8: Elephant Sanctuary
Tag 9: Chiang Mai – Koh Samui
Tag 10 – 15: Koh Samui
Tag 16: Koh Samui – Bangkok – Abreise
Highlights
- In Bangkok den Wat Pho, den Grand Palace und den Wat Saket bestaunen
- Die wunderschönen Tempelruinen in Ayutthaya erkunden
- Die beeindruckenden Tempelanlagen von Angkor Wat und Angkor Thom bewundern
- Elefanten treffen in Chiang Mai
- Die atemberaubende Landschaft im Angthong National Marine Park entdecken
Fortbewegung
Wir sind aus Zeitgründen zwischen den Stopps geflogen, es gibt aber auch Busse, mit denen man von einer Stadt in die nächste kommt.
In Bangkok gibt es ein Metro-Netz, mit dem man die längeren Strecken gut zurücklegen kann, ansonsten findet man überall Tuk-Tuks, die einen von A nach B bringen.
Unterkunft
Folgende Unterkünfte hatten wir:
- Bangkok: Hotel Royal Bangkok Chinatown – unser Zimmer hatte zwar kein Fenster, an sich war das Hotel aber schön und modern eingerichtet, es ist ca. 10 Gehminuten von einer Metro-Station entfernt und hat einen tollen Dachterrassen-Pool
- Siem Reap: Ladear Angkor Boutique Hotel – sehr schön eingerichtetes Hotel mit tollem Pool, ca. 15 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt
- Chiang Mai: We Terminal Hotel Chiang Mai – schlicht, aber modern eingerichtete Zimmer, sehr gutes Frühstück, Shuttle-Service zum Flughafen und Wat Phra Singh
- Koh Samui: Dara Samui Beach Resort – super Strandhotel, sehr schöne Zimmer, Traumstrand, toller Poolbereich und sehr gutes Frühstück
Verpflegung
In Thailand und Kambodscha gibt es vor allem in Großstädten oder Hotels gehobene Restaurants, aber auch an jeder Ecke eine Garküche oder einfachere Restaurants. Außerdem gibt es häufig kleine Stände, an denen man Snacks bzw. Obst kaufen kann.
Geld
In Thailand bezahlt man mit Thailändischen Baht, Stand Januar 2021 entspricht 1 EUR ca. 36,5 THB.
In Kambodscha heißt die Währung Kambodschanischer Riel, Stand Januar 2021 entspricht 1 EUR ca. 4.900 KHR. Man kann jedoch auch mit US-Dollar (Scheinen) bezahlen und erhält als Wechselgeld meist Riel.
Es gibt in den Touristenzentren ATMs, Kreditkartenzahlung ist manchmal möglich, aber mindestens für Garküchen und kleinere Einkäufe benötigt man Bargeld.
Trinkgeld
Generell ist Trinkgeld in Thailand eher unüblich, in einigen Urlaubsorten wurde diese westliche Gepflogenheit aber mittlerweile übernommen, d.h. in westlicher geprägten Restaurants wird teilweise schon eine Servicegebühr aufgeschlagen oder 5-10% Trinkgeld erwartet. In Garküchen oder auf Märkten ist Trinkgeld nicht üblich. In Kambodscha verhält es sich genauso.
Sprache
Die Amtssprache in Thailand ist Thai und in Kambodscha Khmer, aber auch ohne die Sprachen zu beherrschen, findet man sich in den Ländern zurecht. In typischen Touristenorten gibt es häufig Schilder auf Englisch und zumindest ein paar englische Worte haben die meisten Menschen, die mit Touristen in Kontakt kommen, auch verinnerlicht.
Sicherheit
Thailand gilt als sehr sicheres Reiseziel, auch wir haben uns hier zu jeder Zeit sicher gefühlt. Immer aktuelle Informationen zur Sicherheitslage in Thailand veröffentlicht auch das Auswärtige Amt.
Kambodscha gilt ebenfalls als sicheres Reiseziel, hier hatten wir ebenfalls keine Bedenken. Weitere Informationen findest du auf der Homepage des Auswärtigen Amtes.
Sehenswürdigkeiten/Ausflüge
Wir haben schon im Voraus die Tour zu den Elefanten gebucht, weil wir sehr lange verglichen und geschaut haben, wo die Tiere gut behandelt werden.
Die restlichen Ausflüge haben wir vor Ort bei einem der zahlreichen Tourenschalter gebucht, die sich meist in den Touristenzentren befinden.
Sonstige Besonderheiten
Beim Besichtigen von Tempeln werden die Schuhe ausgezogen und Arme und Knie sind zu bedecken, z.B. mit einem Sarong.
Reiseblog
Tag 1: Anreise
Am späten Nachmittag ging es von Frankfurt über Doha nach Bangkok.
Tag 2: Anreise & Bangkok
Am nächsten Tag sind wir in Thailand angekommen und vom Flughafen mit der Metro zur Hua Lamphong Station in der Nähe unseres Hotels gefahren. Von dort sind wir durch die Straßen Chinatowns zu unserem Hotel gelaufen und haben eingecheckt.
Metro vom Airport in die Stadt: ca 65 THB (Stand April 2018)
Am Nachmittag haben wir erstmal ein paar Stunden am Hotelpool mit Aussicht über Bangkok verbracht und sind dann losgezogen, um die Stadt zu erkunden. Unser Hotel lag direkt auf der Chinatown-Hauptstraße Yaowarat Road, die wir entlanggelaufen sind bis zum Wat Traimit, einem tollen goldenen Tempel, und dem Chinatown Gate, ein Tor, das den Eingang zu Bangkoks Chinatown markiert. Dann sind wir mit der Metro von Hua Lamphong zur Asok Station gefahren.
Einfache Fahrten mit der Metro innerhalb Bangkoks kosten meistens ca. 20-30 THB (Stand April 2017)
Von dort sind wir durch das Ausgehviertel Sukhumvit gelaufen, zuerst waren wir in der topmodernen Terminal 21 Mall und sind dann durch die bunt beleuchteten Straßen spaziert. Es gab einige Verkaufsstände an den Straßen, außerdem viele Clubs und Restaurants.
Als wir wieder zurückgefahren sind, war die Yaowarat Road kaum wiederzuerkennen: zwar waren tagsüber auch einige Leute auf der Straße unterwegs, aber am Abend konnte man kaum noch einen Fuß von den anderen setzen, überall waren kleine Essensstände, die Garküchen waren voll und überall sind Leute umhergewuselt. Wir haben uns noch kurz ins Getümmel gestürzt, uns dann aber nach der langen Anreise auf etwas Schlaf gefreut.
Tag 3: Bangkok
Am nächsten Morgen konnte man wieder etwas entspannter durch Chinatowns Straßen laufen und so sind wir vorbei an den Geschäften und Restaurants bis zum Wat Mangkon Kamalawat und von dort weiter zur Tempelanlage Wat Chakrawat spaziert, wo es auch ein Krokodil gibt.
Dann sind wir mit dem Tuk-Tuk zum Wat Pho gefahren. Diese Tempelanlage fanden wir mit Abstand am schönsten, nicht nur die riesige liegende Buddha-Statue war sehr beeindruckend, sondern auch die ganzen größeren und kleineren Bauwerke, einfach toll!
Eintritt Wat Pho: 100 THB (Stand April 2018)
Direkt nebenan liegt der Grand Palace, der ehemaligen Königspalast, der noch heute für repräsentative Veranstaltungen genutzt wird. Auf dem Weg dorthin wollten uns allerdings einige Tuk Tuk-Fahrer weißmachen, dass der Palast geschlossen ist und deshalb eine Tuk Tuk-Fahrt durch Bangkok die bessere Wahl wäre – eine typische Masche. Wir sind trotzdem zum Grand Palace gelaufen und natürlich war das Gelände geöffnet. Um reinzukommen muss man jedoch erst an den Kleidungsprüfern vorbei, Knie und Schultern müssen auf jeden Fall bedeckt sein. Vor dem Eingang findet man zur Not noch einige Verkäufer von langen Hosen oder Sarongs. Schon vor der Anlage war eine riesige Schlage und auch drin war wirklich sehr viel los, man hat sofort gemerkt, dass es sich um eine der beliebtesten Touristenattraktionen Bangkoks handelt. Obwohl es ein heiliger Ort ist, herrscht sehr viel Hektik auf dem Gelände, dennoch ist es absolutes Must-see. Bevor man zum eigentlichen Palast kommt, durchläuft man einige Höfe, überall stehen Statuen und Tempel, alles glitzert und ist golden. Die Tempel kann man auch von innen ansehen, den Königspalast nicht. Wir sind durch die Anlage gelaufen und waren wirklich beeindruckt von all den pompösen Bauwerken.
Eintritt Grand Palace: 500 THB (Stand April 2018)
Nachdem wir den Grand Palace besichtigt hatten, haben wir uns erstmal frisches Obst gekauft und uns einen Schattenplatz gesucht. Frisch gestärkt sind wir dann bis zur Khao San Road, dem Backpacker-Treffpunkt schlechthin, gelaufen. Tagsüber war nicht so viel los, es gab einige Tourenanbieter, Souvenirläden und Restaurants, abends ist der Ort angeblich sehr belebt.
Anschließend sind wir zum Wat Bowonniwet, einem weiteren sehr schönen Tempel mit goldener Kuppel, gegangen und haben diesen besichtigt.
Dann sind wir vorbei am Wat Ratchanatdaram und dem weißen Fort Mahakan bis zum Wat Saket (Golden Mount Temple) gelaufen. Es ging dort einige Treppen nach oben bis wir bei der goldenen Spitze angelangt waren. Der Aufstieg hat sich aber gelohnt, wir hatten eine tolle Aussicht über Bangkok.
Wat Saket: 50 THB (Stand April 2018)
Danach waren wir noch bei der Giant Swing, dem Wat Suthat Thepwararam Ratchaworahawihan und dem Wat Ratchabophit. Leider war dann die Metro-Station, von der wir fahren wollten, geschlossen und wir sind deshalb erst nochmal ein ganzes Stück durch die Straßen gelaufen bis wir eine andere Metro-Station gefunden hatten.
Von dieser sind wir dann zur Tamanduatei Station gefahren und von dort zum State Tower gelaufen, wo wir etwas (sehr teures) getrunken und die Aussicht aus dem Lebua auf das nächtliche Bangkok genossen haben.
Wir haben an dem Tag super viele schöne Orte, vor allem beeindruckende Tempel gesehen, ich habe mich aber auch sehr gefreut, dass wir bei der Hitze am nächsten Tag weniger laufen würden, wir hatten auf der Khao San Road nämlich für den nächsten Tag einen Ausflug gebucht.
Tag 4: Floating Market & Ayutthaya von Bangkok aus
Wir wollten von Bangkok aus nach Ayutthaya fahren und außerdem einen Floating Market sehen. In beiden Tour Offices, in denen wir waren, gab es keine Tour, die genauso war, wie wir sie gerne hätten, also haben wir uns am Ende für eine private Tour entschieden – es war zwar ein bisschen teurer, aber wir konnten so beides in einen Tag packen und waren flexibler.
Somit wurden wir am Morgen von unserem Fahrer abgeholt und zum Damnoen Seduak Floating Market gebracht. Dort sind wir mit einem Boot über den Markt gefahren, es gab viele Stände entlang des Wassers und auch auf dem Wasser kamen uns einige Verkaufsboote entgegen. Leider war der Markt tatsächlich hauptsächlich eine Touristenveranstaltung, es wurden sehr viele Souvenirs, Kleidung und Kunstwerke angeboten. Wir hatten uns erhofft, dass auf dem Floating Market mehr Lebensmittel verkauft werden und auch mehr Thailänder dort einkaufen. Grundsätzlich war es schön, mal einen Floating Market gesehen zu haben, ich würde aber nicht unbedingt diesen empfehlen.
Als nächstes ging es nach Ayutthaya, der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs Siam. Noch heute kann man die Überreste der Stadt bewundern.
Unser erster kurzer Stopp dort war beim Wat Lokayasutharam mit der riesigen liegenden Buddha-Statue.
Danach sind wir zum Wat Mahathat gefahren, einer riesigen Anlage mit vielen Tempelruinen und dem Buddha head embedded in a Banyan tree, also den Kopf einer Buddha-Statue, die von zahlreichen Wurzeln eines Banyan-Baums umgeben ist. Wir sind einige Zeit durch diese wunderschöne ehemalige Tempelanlage spaziert und haben die Gebäude bestaunt.
Wat Mahathat: Eintritt 50 THB (Stand April 2018)
Anschließend ging es zum Wat Ratchaburana, einer weiteren größeren Anlage, wo wir auch einen Tempel betreten und dort Wandmalereien sehen konnten.
Dann sind wir vorbei am Bang Pa In Summer Palace bis zum Wat Yai Chai Mangkhon gefahren. Umgeben von vielen Buddha-Statuen steht in der Mitte die riesige Chedi, die man auch betreten kann.
Zum Schluss waren wir noch im Wat Phanan Choeng, einem weiteren Tempel mit einer riesigen goldenen Buddha-Statue. Danach ging es zurück nach Bangkok.
Während wir vom Floating Market etwas enttäuscht waren, war Ayutthaya ein richtiges Highlight, die Tempelruinen sind wirklich beeindruckend!
Private Tour zum Floating Market und nach Ayutthaya: 1.700 THB p.P. bei einer Fahrt zu zweit (Stand April 2018)
Als wir nachmittags zurück im Hotel waren, ging es nochmal an den Pool bevor wir abends in den wuseligen Straßen Chinatowns gegessen haben und den letzten Abend in Bangkok in der Rooftop Bar unseres Hotels verbracht haben.
Bangkok als Hauptstadt gehört natürlich zu einer Thailand-Reise dazu. Anders als in den meisten europäischen Städten gibt es in Bangkok kein wirkliches Stadtzentrum, die Sehenswürdigkeiten sind überall in der Stadt verteilt, was sie für mich auch schwer greifbar macht. Obwohl wir viel gesehen haben, habe ich das Gefühl, Bangkok noch nicht wirklich zu kennen. Auf jeden Fall ist Bangkok laut, hektisch, heiß, bunt und voll von wunderschönen Tempeln.
Tag 5: Bangkok – Siem Reap
Der erste Reisetag stand an, nach dem Frühstück sind wir zur Hua Lamphong Station gelaufen, haben dort am Schalter Zugtickets gekauft und sind dann zum Dong Muang Airport gefahren. Als wir in den Zug eingestiegen sind, haben wir uns noch gewundert, wie großzügig die Plätze dort sind – bis der Schaffner kam und uns darauf aufmerksam gemacht hat, dass wir in der 1. Klasse waren, ups! In der 2. Klasse war dann natürlich alles schon besetzt und wir standen eingequetscht zwischen mit unserem Gepäck im nicht klimatisierten Zug – Erwartung doch noch erfüllt.
Von Bangkok sind wir nach Siem Reap geflogen und sind dort erstmal mit dem Tuk-Tuk zu unserem Hotel gefahren. Dort waren wir noch ein bisschen am Pool und sind am späten Nachmittag in die Stadt gelaufen.
Wir sind vorbei am Wat Preah Prom Rath zur Pub Street gegangen, wo es zahlreiche Restaurants gibt. Die Straße wird von beleuchteten Lampions überspannt und ist wirklich toll. Wir haben etwas gegessen und sind die Straße dann nochmal entlangspaziert bis zum Angkor Night Market, wo es auch einige Stände (u.a. Essensstände mit Insekten) gab. Von Siem Reap hatten wir nicht viel erwartet, aber das Stadtzentrum war abends wirklich toll.
Tag 6: Angkor Wat & Angkor Thom
Unser Tuk-Tuk-Fahrer vom Flughafen hatte uns angeboten, uns durch die UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten Angkor Wat und Angkor Thom zu fahren. Ursprünglich hatten wir geplant, die Tempelanlagen des Khmer-Reichs mit dem Fahrrad zu besichtigen, angesichts der Hitze haben wir uns dann aber doch für das Tuk-Tuk entschieden und wurden so am Morgen von unserem Fahrer abgeholt und zuerst zum Besucherzentrum gefahren, wo wir uns einen Angkor Pass ausstellen lassen mussten, um die Stätten besichtigen zu können.
Dann sind wir direkt nach Angkor Wat gefahren. Diese Tempelanlage war der Grund, warum ich nach Kambodscha wollte – zurecht! Dieses Bauwerk ist unheimlich beeindruckend, wir haben begeistert den Tempel erkundet, der schon früh am Morgen von Menschenmassen besichtigt wird.
Als nächstes sind wir über das South Gate mit den vielen wundervollen Statuen nach Angkor Thom gefahren und haben dort zuerst das Bayon angesteuert, eine ebenfalls sehr große und schöne Tempelanlage, die besonders für die ins Gestein gemeiselten Figuren und Gesichter bekannt ist.
Anschließend ging es zum Tempelberg Baphuon, der eingestürzt war und rekonstruiert wurde. Auch dieses Bauwerk war super schön. Von dort sind wir zum Phimeanakas, einem pyramidenförmigen Tempel gelaufen und dann weiter zur Terrace of the Elephants und Terrace of the Leper King mit den toll erhaltenen Reliefs.
Mir ging es schon den ganzen Tag nicht gut und obwohl ich all diese Tempel so beeindruckend fand und Kambodscha der Stopp unserer Reise war, auf den ich mich vorher am meisten gefreut hatte, ging es nicht mehr und wir sind zurück ins Hotel gefahren.
Trotzdem waren diese Tempel ein absolutes Highlight und wir möchten unbedingt nochmal dorthin, um sie ausführlicher zu erkunden.
Angkor Pass: 37 USD (Stand April 2018)
Tuk Tuk-Fahrer: ca. 10-15 USD (Stand April 2018)
Tag 7: Siem Reap – Chiang Mai
Es hieß schon wieder „tschüss, Kambodscha!“, wir sind über Bangkok nach Chiang Mai geflogen und dort mit dem Shuttle-Bus des Hotels vom Flughafen zu unserer Unterkunft gefahren.
Nach dem Einchecken sind wir mit dem Shuttle-Service zum Wat Phra Singh, einem weiteren super schönen Tempel, gefahren. Obwohl wir auf unserer Reise schon einige Tempel gesehen hatten, fand ich jeden aufs Neue wieder toll. Die meisten sind mit sehr vielen goldenen Ornamenten ausgestattet, trotzdem unterscheiden sie sich in vielen Details. So ging es dann nach der Besichtigung des ersten Tempels auch gleich weiter zum nächsten, dem Wat Phan Tao und danach zum Tha Phae Gate, einem historischen Stadttor. Anschließend sind wir noch ein bisschen durch die Straßen spaziert bis zum Three Kings Monument gegenüber vom Lanna Folklife Museum.
Am Abend sind wir mit dem Tuk-Tuk zurück zum Hotel gefahren.
Tag 8: Elephant Sanctuary
Ein weiteres Highlight stand an: Elefanten treffen. Wir wollten unbedingt einen Tag mit Elefanten verbringen, haben uns vorher lange informiert, wo die Tiere gut gehandelt werden und uns dann für das Elephant Jungle Sanctuary entschieden.
Schon früh am Morgen wurden wir abgeholt und sind ca. eineinhalb Stunden gefahren, am Ende war die Fahrt schon sehr kurvenreich und abenteuerlich. Dann sind wir in einem Karen-Dorf angekommen, wo jeder erstmal typische Karen-Kleidung und eine riesige Portion Bananen bekommen hat. Damit ging es bergab, über einen Fluss und wieder bergauf bis zu einer großen Hütte und von dort weiter auf einen Berg, wo wir die Elefanten das erste Mal gesehen haben. Das war wirklich toll! Wir konnten die Elefanten mit den mitgebrachten Bananen füttern und sie ganz aus der Nähe beobachten. Nach dem ausgiebigen Kennenlernen sind wir ohne die Elefanten durch den Dschungel gewandert bis zu einem kleinen Wasserfall, wo wir auch baden konnten. Nicht nur das Erlebnis mit den Elefanten, sondern auch die Natur außenherum war wirklich schön. Als wir von der Wanderung zurück in der Hütte gekommen sind, gab es leckeres Mittagessen. Danach hat es wie aus Eimern geschüttet, das war aber nicht so schlimm, da wir mit den Elefanten im Fluss baden konnten. Nach dem Bad haben wir uns von den Elefanten verabschiedet und sind dann – dank Stau über 3 Stunden lang – zurück nach Chiang Mai gefahren.
Wir hatten nur die Halbtagestour gebucht, fanden es aber sehr gut so, weil wir ausreichend Zeit mit den Elefanten hatten. Diese Tour können wir absolut empfehlen, es war so schön, die Tiere mal aus der Nähe zu sehen, füttern und baden zu können!
Elephant Jungle Sanctuary Halbtagestour ab Chiang Mai: ca. 65 € (Stand April 2018)
Tag 9: Chiang Mai – Koh Samui
Am Morgen sind wir mit dem Shuttle des Hotels zum Flughafen gefahren und dann über Bangkok nach Koh Samui geflogen. Schon am Flughafen war auffällig, dass man plötzlich kaum noch Backpacker, dafür viele Pauschalreisende gesehen hat. Da wir an unserem letzten Stopp aber eine Woche verbringen würden, haben wir uns bewusst für diese größere Insel entschieden.
Am Flughafen haben wir ein Ticket für den Hoteltransfer mit einem Sammelbus gekauft und sind so bis zum Chaweng Beach gefahren.
Dort haben wir in unser Hotel eingecheckt, den restlichen Tag am Strand verbracht und waren abends in Chaweng essen.
Tag 10: Koh Samui
Das Wetter war leider nicht sehr gut, wir sind ein bisschen am Strand entlangspaziert, waren bei der Thai Massage und haben für den nächsten Tag eine Inselrundfahrt gebucht, weil das Wetter auch da nicht sehr gut gemeldet war.
Nach dem Abendessen sind wir durch den Regen zurück zum Hotel gesprintet.
Tag 11: Koh Samui
Ursprünglich wollten wir mit dem Roller über die Insel fahren, haben uns wegen des Wetters dann aber für eine geführte Tour mit dem Minibus entschieden. So wurden wir am Morgen abgeholt und sind zuerst zum Wat Plai Laem, einem Tempel mit einer riesigen bunten Buddha-Statue und einer ebenso großen Statue von Cundi, einer Göttin mit achtzehn Armen, gefahren und haben uns dort umgeschaut.
Danach sind wir zum Big Buddha, einer imposanten goldenen Buddha-Statue gefahren. Zu dieser ging es einige Treppen hoch und von der Plattform hatte man auch eine tolle Aussicht, man konnte bis nach Koh Phangan sehen.
Anschließend sind wir zum Lad Koh View Point gefahren, wo wir ebenfalls von den Steinen aus eine wundervolle Aussicht über das türkise Meer und die Insel im Hintergrund hatten.
Der nächste Stopp war bei Hin Ta & Hin Yai bzw. Grandfather‘s and Grandmother’s Rock, zwei Felsen in der Form von Geschlechtsteilen. Es gibt einige Legenden zu diesen Felsen und da es sich um ein Fruchtbarkeitssymbol handelt, ist es auch von Thais gerne besuchter Ort. Nur ein paar Meter weiter befindet sich der Lamai Beach View Point, auch von dort hat man eine super Aussicht.
Später sind wir zum Wat Khunaram gefahren, in dem sich der Mummified Monk befindet.
Der letzte Stopp war beim Na Muang Waterfall, einem wirklich schönen Wasserfall mit Natural Pool.
Es gab dann zwar doch keinen Regenschauer, aber wir haben auch so haben wir einiges von der Insel gesehen – beim nächsten Mal würden wir eine Rollertour aber wieder bevorzugen.
Inselrundfahrt: 450 THB (Stand April 2018)
Tag 12: Koh Samui
Den Tag haben wir am Strand und Pool verbracht, am späten Nachmittag sind wir dann zur Central Festival Mall gelaufen, ein bisschen durch die Geschäfte spaziert und haben dann in der Nähe zu Abend gegessen.
Tag 13: Angthong National Marine Park
Wir hatten einen weiteren Ausflug gebucht, dieses Mal in einen Nationalpark. Am Morgen wurden wir abgeholt und zum Hafen gefahren, von wo es mit dem Boot zum Angthong National Marine Park ging. Im Meer waren überall kleine Inseln, es sah super schön aus. Unser erstes Ziel war Koh Mae Ko, eine dieser kleinen Inseln mit traumhaftem Strand. In der Bucht sind wir aber nicht geblieben, sondern über die engen Wege und Leitern bis zur Talay Nai Lagoon (Emerald Lake) gelaufen. Dieser See hat wirklich eine wahnsinnig intensive Farbe und ist umgeben von pflanzenbewachsenen Felsen, vom Aussichtspunkt konnten wir im glasklaren Wasser einige Fische erkennen. Dieser Ort ist unglaublich schön! Wir sind dann wieder zurück zum Strand gelaufen und dort ging es zurück auf das Boot, mit dem wir noch ein Stück gefahren sind bis wir dann in Kanus umgestiegen sind. Damit sind wir dann ungefähr eine Dreiviertelstunde durch die wunderschöne Landschaft des Nationalparks gefahren, umgeben von glasklarem Wasser und den felsigen Inseln. Es ging auch durch eine Höhle und dann bis zur Ta Le Nai Lagoon auf Koh Wua Ta Lap. Auch auf dieser Insel sind wir aber nicht am Strand geblieben, sondern auf den Berg bis zur Aussichtsplattform gestiegen, was bei der Hitze und aufgrund des steilen Aufstiegs wirklich anstrengend war. Die Mühe hat sich aber gelohnt, der Ausblick auf die vielen Inseln im türkisfarbenen Meer war wirklich atemberaubend, das war mit Abstand der schönste Aussichtspunkt, an dem wir je waren. Nach dem Abstieg hatten wir dann auch noch kurz Zeit, um uns im Meer zu erfrischen. Danach ging es mit dem Boot wieder zurück nach Koh Samui und mit dem Minibus zum Hotel.
Dieser Ausflug war wirklich super, die Landschaft ist absolut traumhaft!
Bootsausflug in den Angthong National Marine Park: 1500 THB (Stand April 2018)
Tagsüber sind in Chaweng immer Pick-ups mit Werbung für Muay Thai-Kämpfe durch die Straßen gefahren und haben lautstark Werbung gemacht. Wir haben dann beschlossen, uns einen solchen Kampf mal anzusehen und haben uns Tickets für den abendlichen Kampf im Phetch Buncha Stadium gekauft. Zu Beginn wurde die Nationalhymne gespielt, danach haben die Kämpfe angefangen. Es ging wirklich ganz schön zur Sache und währenddessen haben Musiker die ganze Zeit traditionelle Musik gespielt. Die Veranstaltung hat ziemlich lange gedauert und den vorletzten Kampf haben Kinder ausgetragen. Ich bin zwar kein Fan von Kampfsport, aber es war schon interessant, ein solches Event mal zu sehen, zumal Muay Thai in Thailand Nationalsport ist.
Muay Thai im Phetch Buncha Stadium: 1200 THB (Stand April 2018)
Tag 14: Koh Samui
Nach dem Ausflug haben wir wieder einen Tag an Strand und Pool verbracht.
Am Abend sind wir mit dem Tuk-Tuk ins Fisherman’s Village Bo Phut gefahren und dort durch die Straßen und am Strand entlangspaziert. Nach einem leckeren Abendessen ging es dann mit dem Tuk-Tuk wieder zurück nach Chaweng.
Tag 15: Koh Samui
Unseren letzten Tag auf Koh Samui haben wir nochmal am Strand und beim Pool verbracht.
Am Nachmittag waren wir außerdem ein weiteres Mal bei der Thai Massage. Die Massagen in Thailand sind super günstig, für umgerechnet ca. 7-8 € wird man eine Stunde lang massiert. Währenddessen war es nicht immer so angenehm, aber danach haben wir uns gefühlt wie neu.
An unserem letzten Abend haben wir in unserem Hotelrestaurant am Strand gegessen, es war super schön hergerichtet und wirklich lecker.
Koh Samui hat ja ebenso wie Phuket nicht gerade den besten Ruf, beide Inseln sind vor allem aufgrund ihrer guten Erreichbarkeit eben auch für Pauschaltouristen sehr attraktiv und somit sicher mehr vom Massentourismus geprägt als die kleineren Inseln. Obwohl uns Phuket im Vergleich ein bisschen besser gefallen hat, ist auch Koh Samui eine wirklich schöne Insel, die nicht nur für Strandurlaub super geeignet ist, sondern auch für ein bisschen Sightseeing. Außerdem ist es als Ausgangspunkt für den Angthong National Marine Park perfekt.
Tag 16: Koh Samui – Bangkok – Abreise
In einem der zahlreichen Tour Offices in Chaweng hatten wir einen Flughafentransfer gebucht und wurden so am Morgen abgeholt und zum Flughafen gebracht. Von dort sind wir zuerst nach Bangkok geflogen.
Flughafentransfer: 175 THB p.P. bei zwei Personen (Stand April 2018)
Wir hatten einen mehrstündigen Aufenthalt in Bangkok und sind mit der Metro zur Siam Station gefahren. Dort haben wir nochmal eine ganz andere Seite von Bangkok gesehen: die riesigen topmodernen Malls Siam Square One und Siam Paragon. Dort haben wir uns die Zeit vertrieben bevor wir zurück zum Flughafen gefahren und über Doha nach Hause geflogen sind.
Fazit
Thailand ist für mich sowohl der Inbegriff des Backpacker-Reiseziels schlechthin als auch ein typisches Fernreiseziel für Strandurlaub und das Land ist wirklich für beides perfekt geeignet. Thailand hat super schöne Strände und tolle Strandhotels, in denen man günstig und entspannt Urlaub machen kann, aber das Land hat auch so viel mehr zu bieten und ist leicht zu bereisen. Es gibt überall Tour Offices, in denen man Transfers und Ausflüge buchen kann, die Thailänder sind uns super freundlich und hilfsbereit begegnet und es gibt unglaublich tolle Landschaften und Tiere, aber auch Metropolen und beeindruckende religiöse Bauwerke zu bestaunen. Dasselbe gilt für Kambodscha, wir waren sehr positiv überrascht von Siem Reap und würden gerne auch das restliche Land noch erkunden. Thailand ist immer eine Reise wert, aber besonders gut geeignet für die erste Rundreise auf eigene Faust.
Bewertung Reisetauglichkeit mit Baby oder Kind
Generell ist Thailand für uns ein Reiseziel, in das wir mit Baby oder Kind reisen würden (und das auch schon getan haben). Auch wenn nicht alle Wege kinderwagentauglich sind und es nicht überall eine perfekte Baby-Infrastruktur gibt, ist Thailand aus unserer Sicht sehr gut machbar, auch mit kleinem Kind. Wickelmöglichkeiten sind eher in modernen Einkaufszentren als in Tempeln vorhanden, Hochstühle gibt es nicht überall, aber häufig, Babybetten in Hotels sind recht verbreitet (trotzdem am besten vorab nachfragen). Gerade in den touristischen Hochburgen wie Bangkok oder auch Koh Samui gibt es alle Dingen des täglichen Gebrauchs zu kaufen – sofern man nicht auf spezielle Produkte oder Marken festgelegt ist – und auch die medizinische Versorgung ist dort super. In ländlichen Regionen sieht das meist etwas anders aus.
Diese spezielle Route bzw. auch die Aktivitäten wären für uns mit Kleinkind nicht optimal, denn bei der Hitze einen ganzen Tag in den Tempel(ruinen) von Bangkok, Ayutthaya oder Angkor Wat und Angkor Thom herumzuspazieren halten wir nicht für sinnvoll. Auch die Anfahrt und Wanderung im Elephant Sanctuary würden wir mit Kleinkind so nicht machen. Mit größeren Kindern sind diese Aktivitäten allerdings sicher toll. Im Baby- oder Kleinkindalter würden wir eher ein paar Tage entspanntes Sightseeing in Bangkok – mit Abwechslung am Pool – und anschließend eine Weile auf einer oder mehreren Inseln bevorzugen, genauso haben wir es auch bei unserer Familienreise nach Thailand gemacht.
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